Bitcoin erholt sich nach Veröffentlichung der US-Inflationsdaten auf 68.000 US-Dollar.

Der US-Verbraucherpreisindex stieg im Januar saisonbereinigt um 0,2 % auf eine annualisierte Rate von 2,4 %, nach 2,7 % im Dezember.

Hauptgrund für den monatlichen Anstieg waren die Immobilienpreise, teilte das Bureau of Labor Statistics (BLS) mit.

Der Kern-Verbraucherpreisindex, der Nahrungsmittel und Energie ausklammert, stieg im Januar um 0,3 % und in den letzten zwölf Monaten um 2,5 %.

Die größten Inflationstreiber waren Flugtickets, Hygieneartikel, Freizeitaktivitäten, medizinische Leistungen, Kommunikationsdienste und Gebrauchtwagen. Haushaltswaren, Haushaltsgeräte und Kfz-Versicherungen wurden günstiger.

Im Vorfeld der Daten lag die Konsensprognose der Wall Street für den Verbraucherpreisindex bei einem Anstieg von 0,26 % gegenüber dem Vormonat und einem Anstieg von 2,5 % auf Jahresbasis, gegenüber 0,31 % bzw. 2,7 % im Dezember.

Für den Kern-Verbraucherpreisindex rechneten Finanzunternehmen ebenfalls mit einer 12-monatigen Verlangsamung auf 2,5 %. Nick Timiraos, Chefkorrespondent für Wirtschaft beim Wall Street Journal, wies auf die „ungewöhnlich große“ Bandbreite der Schätzungen für die monatliche Kennzahl hin, die von 0,25 % bis 0,42 % reichte.

„Dies deutet auf zusätzliche Unsicherheit hinsichtlich der Folgen zum Jahresende hin, und die Verschiebung der Zölle auf zukünftige Ereignisse trägt noch mehr zur Unklarheit bei“, bemerkte der Experte.

Nach der Veröffentlichung der BLS-Daten drehte der Bitcoin-Kurs und stieg von etwa 67.300 US-Dollar auf etwa 68.500 US-Dollar.

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Binance BTC/USD 30-Minuten-Chart. Daten: TradingView.

In den letzten 24 Stunden ist der Wechselkurs der Kryptowährung um fast 2 % gestiegen (CoinGecko).

Der S&P 500-Index zeigte zu Handelsbeginn erhöhte Volatilität, notiert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels aber weiterhin rund um den Eröffnungskurs von 6.834 US-Dollar. Der NASDAQ 100 verhielt sich ähnlich und steht aktuell bei 24.627 US-Dollar.

Die Swap- und Optionsmärkte zeigen nahezu uneingeschränktes Vertrauen, dass die Fed nach ihrer Sitzung am 18. März den Leitzins im aktuellen Bereich von 3,5–3,75 % belassen wird. Die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario wird auf 92,3 % geschätzt. Innerhalb der letzten 24 Stunden stieg der Indikator um 0,7 %, im Monatsvergleich um 10,7 %.

Zur Erinnerung: Die Analysten von JPMorgan gehen davon aus, dass die Aufsichtsbehörde den Zinssatz bis Ende 2026 unverändert lassen wird.

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