Das Transaktionsvolumen bei Ethereum erreicht bei rekordniedrigen Gebühren ein Allzeithoch.

Das Ethereum-Netzwerk hat ein Allzeithoch beim Transaktionsvolumen erreicht, während die Benutzergebühren auf ein Rekordtief gefallen sind.

Die durchschnittliche Anzahl der Transaktionen über sieben Tage nähert sich 2,5 Millionen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Nach einem langen Rückgang setzte Mitte Dezember ein deutlicher Anstieg der On-Chain-Aktivität ein.

Trotz der hohen Auslastung ist der durchschnittliche Gaspreis auf 0,15 US-Dollar gesunken. Daten von Etherscan zeigen sogar noch niedrigere Werte: Ein Token-Tausch kostet etwa 0,03 US-Dollar.

Quelle: Etherscan.

Die Skalierbarkeit des Netzwerks wurde durch kürzlich erfolgte technische Modernisierungen sichergestellt:

  • Anfang Dezember aktivierten die Entwickler das Fusaka-Update;
  • Am 7. Januar fand der Blob Parameter-Only Fork statt, der das BLOB- Limit in einem Block von 15 auf 21 erhöhte.

Die Nachfrage nach Blockchain-Technologie wird auch durch Stablecoins befeuert. Die Standard Chartered Bank berichtet, dass diese bis zu 40 % aller Transaktionen ausmachen. Jeffrey Kendrick, Leiter der Abteilung für digitale Vermögenswertforschung, hat 2026 bereits zum „Jahr von Ethereum“ erklärt.

Gleichzeitig wächst das Interesse an passivem Einkommen: 36 Millionen ETH (30 % des Marktangebots) sind im Staking gebunden. Die Warteliste für Validator-Starts umfasst über 2,5 Millionen Coins – den höchsten Wert seit August 2023.

Zur Erinnerung: Am 16. Januar verzeichneten die Forscher von Glassnode eine Verdopplung der Aktivitätsbindungsrate im Ethereum-Netzwerk.

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