
Die bhutanische Regierung verkauft nun schon die dritte Woche in Folge Bitcoin aus ihren Reserven. Der jüngste Verkauf von 100 BTC brachte laut Analysten von Arkham rund 6,8 Millionen US-Dollar ein.
Bhutan hat gerade Bitcoin im Wert von 6,7 Millionen Dollar verkauft.
Bhutan verkauft seit drei Wochen wöchentlich Bitcoin. pic.twitter.com/cLL3fb2Ckh
– Arkham (@arkham) 13. Februar 2026
Plattformexperten stellten fest, dass das Königreich allein seit September Kryptowährungen im Wert von mindestens 100 Millionen US-Dollar verkauft hat. Die identifizierten Arkham-Wallets enthalten noch immer rund 5.600 BTC im Wert von etwa 372 Millionen US-Dollar.
Analysten zufolge war das Mining die Hauptquelle für die Bitcoin-Akkumulation in Bhutan. Auf ihrem Höhepunkt überstiegen die Reserven des Landes 13.000 BTC.
Das Mining-Volumen von „digitalem Gold“ stieg Anfang 2023 sprunghaft an, ging aber nach der vierten Halbierung im Netzwerk der ersten Kryptowährung deutlich zurück. Die Reduzierung der Blockbelohnung von 6,25 BTC auf 3,125 BTC erfolgte im April 2024.
Die staatlichen Mining-Aktivitäten in Partnerschaft mit Bitdeer sollten eine Kapazität von 600 MW erreichen. Jihan Wus Unternehmen nahm das Rechenzentrum Gedu im August 2023 in Betrieb. Laut Arkham hat sich die angestrebte Hashrate von 20 EH/s jedoch deutlich verzögert.
In der zweiten Jahreshälfte 2024, so Branchenexperten, stünden die Bergbauunternehmen vor der schwersten Rentabilitätskrise ihrer Geschichte.
Anfang 2025, vor dem Hintergrund eines Preisverfalls der ersten Kryptowährung, erreichten viele gängige Anlagenmodelle für deren Mining die Rentabilitätsschwelle.
Erinnern wir uns: Der Kursverfall von Bitcoin und die gestiegenen Stromtarife führten aufgrund rekordhoher Verluste zu massenhaften Geräteabschaltungen bei Unternehmen, was einen Rückgang der Hashrate zur Folge hatte. Ein weiterer negativer Faktor waren die Auswirkungen des Wintersturms in den USA.
