
Eine der größten Banken Belgiens, die KBC, wird ab dem 16. Februar Privatkunden die Möglichkeit bieten, führende digitale Vermögenswerte zu kaufen und zu verkaufen.
Die Option wird gemäß der europäischen MiCA-Verordnung und auf Basis der eigenen Bolero-Plattform umgesetzt.
„Dies ermöglicht es unabhängigen Investoren in Belgien, in einem sicheren und vollständig regulierten Umfeld in Kryptowährungen zu investieren. Es wird das erste seiner Art im Land sein“, heißt es in der Pressemitteilung.
Laut einer Studie haben bereits rund 45 % der Belgier zwischen 30 und 40 Jahren in Kryptowährungen investiert. Bei KBC wird diese Zielgruppe durch die Bolero-Lösung abgedeckt, deren Nutzer zu 60 % unter 40 Jahre alt sind. Der häufigste Suchbegriff auf der Website des Anbieters ist „Bitcoin“.
Bolero agiert ausschließlich auf Ausführungsbasis. Kunden treffen ihre Anlageentscheidungen selbst und erhalten keine Anlageberatung. Gleichzeitig müssen sie Prüfungen zu ihren Kenntnissen und Erfahrungen sowie zum Bewusstsein für mögliche Risiken bestehen.
„Wir haben festgestellt, dass digital orientierte Kunden besonders an dieser Art von Produkt interessiert sind. Als Plattform für unabhängige Anleger bieten wir ihnen die volle Kontrolle über ihre Investitionen – ohne Beratung, aber mit der notwendigen Unterstützung“, erklärte Bolero-CEO Celine Pfister.
Um Betrug und Geldwäsche vorzubeugen, nutzt die Plattform ein geschlossenes System – Kryptowährungen werden ausschließlich innerhalb von Bolero gehandelt. Der Dienst wendet strenge KYC- und AML-Verfahren an.
Zur Erinnerung: Im September 2025 wurde die KBC Mitglied eines Bankenkonsortiums, das die Einführung eines Euro-Stablecoins zum Ziel hat.
