
Laut einem Bericht von JPMorgan setzen die weltweit größten Family Offices auf KI und drängen Kryptowährungen damit ins Abseits.
Die Bank befragte 333 führende Unternehmen aus 30 Ländern. 65 % der Befragten sehen KI-Technologien als prioritären Investitionsbereich. Digitale Assets werden hingegen nur von 17 % der Befragten (56 Niederlassungen) als wichtiges Thema betrachtet.
Kryptowährungen sind in den Portfolios realer Family Offices nahezu nicht vertreten. 89 % der Befragten halten kein Investment in dieser Anlageklasse. Der durchschnittliche Anteil digitaler Währungen an der globalen Kapitalallokation beträgt lediglich 0,4 %, wobei Bitcoin einen Anteil von 0,2 % ausmacht.
Auch Gold wird von Anlegern ignoriert: 72 % der Befragten gaben an, nicht in das Edelmetall investiert zu haben. Bankanalysten wiesen trotz geopolitischer Bedenken auf die geringe Nachfrage nach sicheren Anlagen hin.

Quelle: JPMorgan.
Private Equity ist führend bei geplanten Investitionen: 37 % der Finanzinstitute planen, ihr Engagement in diesem Sektor in den nächsten 12 bis 18 Monaten auszubauen. Venture Capital und Wachstumskapital gewinnen zunehmend an Bedeutung, um in KI-Projekte in der Frühphase einzusteigen.
Die Befragten nannten Geopolitik als größtes Risiko für Portfolios (20 %). An zweiter Stelle folgten Liquiditätsrisiken und Handelspolitik (jeweils 12 %).

Quelle: JPMorgan.
Zur Erinnerung: Im Januar sagten Experten von JPMorgan einen Zustrom großer Akteure in die Kryptoindustrie voraus.
