Größte US-Banken starten Bitcoin-Dienste

Mehr als die Hälfte der größten US-Banken haben laut dem Finanzunternehmen River bereits Dienstleistungen im Zusammenhang mit der ersten Kryptowährung eingeführt oder angekündigt.

Analysten untersuchten die 25 größten Finanzinstitute des Landes und stellten fest, dass 60 % von ihnen den Handel oder die Verwahrung digitaler Vermögenswerte anbieten.

Drei Vertreter der vier größten US-Banken mit einem Gesamtvermögen von über 7,3 Billionen Dollar haben Interesse an der Branche bekundet:

  • JPMorgan Chase erwägt die Aufnahme des Kryptohandels in sein Portfolio;
  • Wells Fargo bietet institutionellen Kunden Bitcoin-besicherte Kredite an;
  • Citigroup prüft die Einführung von Depotdienstleistungen.

Der Schweizer Bankenriese UBS, der auch auf dem US-Markt tätig ist, plant ebenfalls, den Handel mit Bitcoin und Ethereum für vermögende Kunden zu eröffnen.

Die Bank of America, die mit einem Vermögen von 2,67 Billionen US-Dollar zweitgrößte Bank der USA, hält sich vorerst zurück. Capital One und die Truist Bank haben noch keine Pläne zur Zusammenarbeit mit Kryptowährungen angekündigt.

Coinbase-CEO Brian Armstrong bestätigte den Stimmungswandel im traditionellen Sektor.

Im Anschluss an das Weltwirtschaftsforum in Davos stellte er fest, dass Banker die Branche zunehmend unterstützen. Ein globaler CEO bezeichnete Kryptowährungen als „Priorität Nummer eins“ und sah sie als überlebenswichtig für sein Unternehmen an.

Trotz des Interesses an Bitcoin halten sich die Banken bezüglich profitabler Stablecoins bedeckt, die Finanzexperten als Risiko für die Stabilität ansehen.

Zur Erinnerung: Der Chef von Circle, Jeremy Allaire, erklärte, dass Zinszahlungen auf „Stablecoins“ das Bankensystem nicht gefährden.

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