
Laut einem Bericht von Bloomberg, der sich auf gut informierte Kreise beruft, machen Krypto-Unternehmen neue Zugeständnisse an US-Banken, um eine Einigung über den Clarity Act zu erzielen.
Stablecoins bleiben ein zentrales Diskussionsthema. Die aktuelle Fassung des Dokuments verbietet es Anbietern digitaler Vermögenswerte, Nutzern Gebühren allein für den Besitz von Stablecoins zu berechnen.
Interessierte Unternehmen versuchen, einen Kompromiss mit dem Finanzsektor zu finden. Insidern zufolge wurde in jüngsten Gesprächen den regionalen Banken eine erweiterte Rolle im Ökosystem angeboten.
Zu den Vorschlägen gehörte die Verpflichtung für Emittenten von Stablecoins, einen Teil ihrer Reserven bei regionalen Institutionen zu halten, sowie die Vereinfachung des Verfahrens für lokale Banken zur Ausgabe eigener Token.
Quellen von Bloomberg merkten an, dass die Parteien nie eine Einigung erzielt hätten.
Unternehmen unternehmen derzeit erhebliche Anstrengungen, den Clarity Act zu fördern, bisher wurden jedoch keine greifbaren Ergebnisse erzielt. Am 15. Januar vertagte der Bankenausschuss des US-Senats die Beratung des Clarity Act. Gleichzeitig wurde die neueste Version des Dokuments von der Kryptobörse Coinbase aufgrund „zu vieler Probleme“ nicht unterstützt.
Im Gespräch mit Reportern äußerte der Vorsitzende des Bankenausschusses, Tim Scott, die Hoffnung, dass „die beiden Lager einen Ausgleich finden können“.
„Wir können Verbraucher und lokale Banken schützen und gleichzeitig Innovation und Wettbewerb ermöglichen, um die Preise zu senken. Beide Seiten arbeiten an einem Kompromiss, der Innovationen hier in Amerika hält“, sagte er gegenüber Reportern.
Zur Erinnerung: Im Januar bezeichnete Anthony Scaramucci, Gründer von SkyBridge Capital, das Verbot von Stablecoins mit Rendite im Clarity Act als nachteilig für die Vereinigten Staaten.
