Michael Saylor sagte, dass Strategy den Bitcoin-Kursverfall auf 8.000 Dollar überstehen werde.

Die Strategie des Unternehmens bleibt auch bei einem Kurssturz des Bitcoins auf 8.000 US-Dollar finanziell stabil. Dies gab der Firmengründer Michael Saylor bekannt und kündigte gleichzeitig einen Plan zur Umwandlung von Schulden in Höhe von 6 Milliarden US-Dollar in Aktien an.

Die Bilanz des Unternehmens weist 714.644 BTC aus, die Reserven werden auf 49 Milliarden US-Dollar geschätzt. Bei einer Wandelanleihe von rund 6 Milliarden US-Dollar entspricht der Wert der Vermögenswerte der Schuldenhöhe nur dann, wenn der Wechselkurs der ersten Kryptowährung um 88 % fällt.

Bei der Fremdkapitalfinanzierung werden Anleihen gegen Aktien getauscht, anstatt sie in bar zurückzuzahlen. Die Gläubiger werden dadurch Miteigentümer des Unternehmens, was die Bilanz entlastet, aber durch die Ausgabe neuer Aktien die Anteile der bestehenden Aktionäre verwässert.

Verluste und Neukäufe

Strategy zahlt im Durchschnitt etwa 76.000 US-Dollar für Bitcoin. Beim aktuellen Wechselkurs von 68.400 US-Dollar wird der nicht realisierte Verlust des Unternehmens auf 10 % geschätzt.

Am 15. Februar veröffentlichte Saylor einen Plan zur Reservenbildung. Dies deutet üblicherweise auf ein bevorstehendes Geschäft hin. Der Kauf wäre trotz der Marktkorrektur der zwölfte in Folge.

Die MSTR-Aktie schloss die Handelswoche mit einem Plus von 8,8 % bei 133,88 US-Dollar. Sie notiert damit 70 % unter ihrem Allzeithoch von 456 US-Dollar, das Mitte Juli erreicht wurde. Diese Kursentwicklung entspricht dem Rückgang des Bitcoin um 45 % seit seinem Höchststand im Oktober.

Quelle: Google Finance.

Zur Erinnerung: Im Februar meldete Strategy einen Verlust von 12,6 Milliarden Dollar.

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