
OpenAI hat eine schlankere Version seines Programmierwerkzeugs Codex veröffentlicht.
GPT-5.3-Codex-Spark befindet sich jetzt in der Forschungsvorschau.
Man kann Dinge einfach schneller bauen. pic.twitter.com/85LzDOgcQj
– OpenAI (@OpenAI) 12. Februar 2026
GPT-5.3-Codex-Spark positioniert sich als abgespeckte Version des im Februar vorgestellten GPT-5.3-Codex-Modells. Es ist für schnellere Inferenz ausgelegt. Hierfür nutzte das Startup einen speziellen Chip seines Hardwarepartners Cerebras.
Im Januar gaben die Unternehmen ihre Zusammenarbeit bekannt.
„Die Integration von Cerebras in unsere Suite von Computerlösungen zielt darauf ab, die Reaktionszeiten der KI deutlich zu verkürzen“, erklärte OpenAI damals.
Das Unternehmen bezeichnet den Spark-Chip als den „ersten Meilenstein“ der Partnerschaft.
Der Prozessor ist auf schnelle Echtzeitleistung ausgelegt. Er wird von der Wafer Scale Engine 3 angetrieben, der dritten Generation der Megachips von Cerebras, die mit vier Billionen Transistoren ausgestattet ist.
OpenAI beschreibt das neue Tool als „Produktivitätsbooster für den Alltag“, der schnelles Prototyping unterstützt. Die ursprüngliche GPT-5.3 Codex-Version ist für längere, ressourcenintensivere Aufgaben gedacht.
In einer offiziellen Stellungnahme betonte OpenAI, dass Spark für die geringstmögliche Latenz in Codex konzipiert wurde.
„Codex-Spark ist der erste Schritt hin zu Codex, das in zwei sich ergänzenden Modi arbeitet: Echtzeit-Zusammenarbeit, wenn schnelle Iterationen erforderlich sind, und langfristige Aufgaben, die ein tiefes Nachdenken erfordern“, so das Unternehmen.
Zur Erinnerung: Im Februar 2026 veröffentlichte OpenAI eine separate Anwendung für den Programmierassistenten Codex.
