Verluste durch Krypto-Hacks sinken auf den niedrigsten Stand seit 11 Monaten

Im Februar beliefen sich die kumulierten Verluste durch Hackerangriffe in der Kryptoindustrie auf 26,5 Millionen US-Dollar. Dies ist der niedrigste monatliche Wert seit März 2025, wie PeckShield mitteilte.

Analysten verzeichneten lediglich 15 Vorfälle. Der Großteil der gestohlenen Gelder entfiel auf zwei groß angelegte Angriffe am 21. Februar:

  • YieldBlox: Angreifer attackierten einen von der DAO verwalteten Kreditpool und hoben 10 Millionen Dollar ab;
  • IoTeX: Hacker kompromittieren private Schlüssel eines dezentralen Protokolls und stehlen Vermögenswerte im Wert von 8,9 Millionen Dollar.

Zu den fünf größten Angriffen zählten auch Angriffe auf CrossCurve (4,9 Millionen US-Dollar), Foom Cash (2,2 Millionen US-Dollar) und Moonwell (1,8 Millionen US-Dollar). Der Gesamtschaden im Februar lag um 69,2 % unter dem Wert von 86 Millionen US-Dollar im Januar.

PeckShield führte die Flaute auf die Marktvolatilität zurück. Die Korrektur des Bitcoin-Kurses unter 70.000 US-Dollar Anfang des Monats lenkte den Fokus der Marktteilnehmer von der Suche nach Schwachstellen in den Protokollen hin zum Liquiditäts- und Risikomanagement.

Statistiken von CertiK

Die Daten der CertiK-Analysten sehen etwas anders aus: Nach ihrer Schätzung beliefen sich die Gesamtverluste durch Hackerangriffe und betrügerische Machenschaften im Februar auf 37,7 Millionen US-Dollar.

Die häufigste Diebstahlmethode war die Kompromittierung von Wallets – 16,6 Millionen US-Dollar. An zweiter Stelle stand die Manipulation von Tokenpreisen (11,4 Millionen US-Dollar), gefolgt von Phishing (8,5 Millionen US-Dollar). Sicherheitslücken im Code und Exit-Scams führten zu Verlusten von 5 Millionen bzw. 2,1 Millionen US-Dollar.

Zur Erinnerung: Laut TRM Labs haben Hacker im Jahr 2025 Kryptowährungen im Wert von 2,9 Milliarden Dollar gestohlen.

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