
Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin hat sich zu Strategien der Publikumsbindung für Kryptoprojekte geäußert und die Branche dazu aufgefordert, sich auf die Entwicklung nützlicher Anwendungen zu konzentrieren, anstatt zu versuchen, Aufmerksamkeit zu kaufen.
Meine erste Reaktion darauf war:
„Und deshalb habe ich meinen Scheck über 2.725 Dollar jetzt in Fileverse-Tokens erhalten, da Fileverse mittlerweile so weit gewachsen ist, dass mein Vater regelmäßig Dokumente in Fileverse erstellt und sie mir schickt.“
Meine zweite Reaktion darauf war:
„Ich verstehe, warum das absolut Sinn macht… https://t.co/fnly2iCGi5
— vitalik.eth (@VitalikButerin) 12. Februar 2026
Laut Buterin sind finanzielle Anreize nur als Ausgleich für Unannehmlichkeiten in der Anfangsphase gerechtfertigt, solange das Protokoll noch „unfertig“ ist. Sobald das Projekt ausgereift ist, sollte der Bedarf an Subventionen entfallen.
Der Entwickler warnte davor, Nutzer anzulocken, die nur wegen der Belohnungen kommen. Solche Nutzer schaffen keinen langfristigen Mehrwert und verlassen die Plattform sofort nach Abschluss der Auszahlungen.
Gute und schlechte Beispiele
Buterin nannte Liquiditätsbelohnungen im DeFi-Bereich als Beispiel für akzeptable Anreize. Sie entschädigen frühe Investoren für die erhöhten Risiken von Hacks und Fehlern, die neuen Projekten innewohnen.
Er bezeichnete das Bezahlen für Social-Media-Aktivitäten als Worst-Case-Szenario. Dieser Ansatz zieht Menschen an, die das System mit minimalem Aufwand austricksen wollen. Er erweckt zwar den Anschein eines großen Publikums, schadet aber der Qualität der Community.
Buterin wies auch auf die „zynische Natur“ des Marktes von 2021 bis 2024 hin. Seiner Meinung nach wurde in diesem Zeitraum das „eigentliche Produkt“ oft zum Token selbst und den Spekulationen darum, während Anreizprogramme diese Blase nur noch weiter stützten.
Zur Erinnerung: Buterin sprach über den möglichen Prozess der Verschmelzung von Ethereum mit KI.
