
Laut einem Bericht von Coinbase glauben 71 % der institutionellen Anleger, dass Bitcoin (BTC) zwischen 85.000 und 95.000 US-Dollar unterbewertet ist.
Ein Viertel der Befragten gab an, die führende Kryptowährung sei fair bewertet, während die restlichen 4 % der Meinung waren, das Asset sei überbewertet.
Analysten führten zwischen Anfang Dezember und Anfang Januar eine Umfrage unter 75 institutionellen und 73 unabhängigen Anlegern durch.
Quelle: Coinbase.
Der Grund für die Unterbewertung der ersten Kryptowährung lag in der schwächeren Dynamik im Vergleich zu Edelmetallen und dem Aktienmarkt in den letzten Monaten.
Laut CoinGecko notiert Bitcoin aktuell bei 87.800 US-Dollar und liegt damit 30 % unter seinem Allzeithoch von 126.200 US-Dollar, das im Oktober erreicht wurde. Nach der Rekordliquidation von Perpetual-Kontrakten im Wert von 19 Milliarden US-Dollar am 10. Oktober bewegt sich der Kurs seitwärts und leicht rückläufig.
Die Stimmung bleibt angesichts erneuter Zolldrohungen der Trump-Regierung und eskalierender Spannungen im Nahen Osten gedämpft.
Coinbase warnte davor, dass dieser Nachrichtenhintergrund den aktuellen Trend unterstützen könnte.
Kaufen & Halten
80 % der befragten institutionellen Anleger gaben an, dass sie ihre Positionen halten oder sogar noch mehr kaufen würden, wenn der Kryptomarkt erneut um 10 % fallen würde. Dies deutet auf ein langfristiges Vertrauen in diese Anlageklasse hin.
60 % der Befragten gaben an, diese Strategie seit Oktober zu verfolgen.

54 % der institutionellen Anleger stuften den aktuellen Zyklus als bärisch oder als Akkumulationsphase ein.
Coinbase geht davon aus, dass die US-Notenbank Federal Reserve ihren Leitzins im Jahr 2026 zweimal senken wird, was günstige Bedingungen für risikoreiche Anlagen, einschließlich Kryptowährungen, schaffen wird.
