Analysten haben einen starken Rückgang der BTC-Reserven auf der zentralisierten Plattform Kraken festgestellt

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Zwischen dem 27. und 29. August 2025 sanken die gesamten Bitcoin-Reserven an den Börsen um rund 50.000 BTC. Dieser Abfluss war einer der stärksten seit einem Jahr und war fast ausschließlich auf die Börse Kraken zurückzuführen. Ihre Reserven sanken von rund 110.000 auf 57.600 Coins.

Solche Bewegungen werden üblicherweise als Sicherheitstransfers in Cold Wallets oder als Anhäufung durch institutionelle Händler interpretiert. Ein Teil des Volumens kann auch mit außerbörslichen Transaktionen zusammenhängen. Unabhängig vom Grund reduziert das Ausmaß der Abhebung das Angebot an Coins auf dem Spotmarkt erheblich, was kurzfristig als günstiger für Käufer angesehen werden kann.

Experten zufolge hängt der Effekt jedoch davon ab, ob diese Münzen inaktiv bleiben oder über andere Plattformen auf den Markt zurückkehren. Sollten die digitalen Gelder nicht wieder in Umlauf kommen, könnte dies den Knappheitsdruck erhöhen und den Preis stützen. In den kommenden Tagen wird die Beobachtung der Wallets großer Händler und der Dynamik der Ströme auf Kraken entscheidend sein.

Parallel dazu erklärten Analysten von JPMorgan, dass Bitcoin im Vergleich zu Gold weiterhin unterbewertet sei. Sie stellten fest, dass die 12-Monats-Volatilität des Vermögenswerts im Jahr 2025 von etwa 60 % auf 30 % gesunken sei, was den niedrigsten Stand in der Geschichte darstellt. Ihrer Ansicht nach stärkt dies die Wahrnehmung von BTC durch institutionelle Anleger als ausgereifter Vermögenswert und nicht nur als spekulatives Instrument.

Das On-Chain-MVRV-Verhältnis liegt derzeit bei etwa 2,1. Historisch gesehen deutet ein Anstieg über 4 auf überhitzte Bedingungen hin und ging größeren Korrekturen voraus. Der aktuelle Wert deutet darauf hin, dass Bitcoin-Inhaber weiterhin Gewinne erzielen, der Markt jedoch alles andere als optimistisch ist. Dies schafft einen nachhaltigeren Zyklus und reduziert das Risiko starker Ausverkäufe. Sinkende Reserven an den Börsen, steigendes Interesse an ETFs und geringe Volatilität zeichnen daher das Bild eines gesunden Marktes.

Source: cryptonews.net

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