
- Fred Krueger geht davon aus, dass Bitcoin die Marke von 1 Million Dollar erreichen wird, und zwar aufgrund langfristiger Kapitalflüsse und nicht aufgrund kurzfristiger Zyklen.
- Er nennt steigende institutionelle Kapitalzuflüsse und den Zugang zu ETFs als Hauptgründe für den nächsten großen Bitcoin-Anstieg.
- Kruger argumentiert, dass das feste Bitcoin-Angebot und das Proof-of-Work-Modell mit 21 Millionen Token seine These vom langfristigen Wert des Bitcoins stützen.
Laut dem Mathematiker und Investor Fred Krueger könnte Bitcoin langfristig auf einen Wert von 1 Million Dollar zusteuern. Er argumentiert, dass die Entwicklung des Bitcoins eher von strukturellen Kräften als von kurzfristigen Marktzyklen bestimmt wird.
In einem kürzlich geführten Interview erklärte Krueger, er erwarte, dass Bitcoin mittelfristig die Sieben-Millionen-Marke überschreiten werde, und wies technische Handelsmuster sowie Theorien über Vierjahreszyklen als zweitrangig gegenüber breiteren Kapitalströmen und der monetären Dynamik zurück.
Zum Zeitpunkt der Diskussion notierte Bitcoin bei knapp 83.000 US-Dollar, ein Rückgang von über 5 % im Vergleich zum Vormonat. Dieser Kursrückgang war eine Folge der Marktvolatilität im Zusammenhang mit der jüngsten Abstimmung zur Transparenz der Finanzmärkte und der Verschärfung der Finanzierungsbedingungen.
Institutionelles Kapital und langfristige Positionierung
Krueger führte das langfristige Wachstum von Bitcoin auf eine seiner Ansicht nach signifikante Kapitalmigration von traditionellen Finanzinstituten hin zu digitalen Vermögenswerten zurück. Er merkte an, dass viele Anleger das Ausmaß der institutionellen Beteiligung unterschätzen, insbesondere da Bitcoin immer zugänglicher wird.
Krueger berief sich auf Analysten wie Tom Lee und das von PlanB bekannt gemachte „Stock-to-Flow“-Modell und prognostizierte für die kommenden Jahre einen Wert zwischen 200.000 und 500.000 US-Dollar mit dem Potenzial, 1 Million US-Dollar zu erreichen. Er betonte jedoch, dass seine Einschätzung nicht auf kurzfristigen Kurszielen, sondern auf langfristigen Marktentwicklungen beruhe.
Krueger, der eigenen Angaben zufolge seit Anfang 2019 Bitcoin hält, ohne ihn verkauft zu haben, behauptete, dass etwa 80 % seines Vermögens in diese Kryptowährung investiert seien. Er merkte an, dass der Versuch, den richtigen Zeitpunkt für den Kauf oder Verkauf von Bitcoin zu erwischen, oft zu Verlusten führe, und verwies auf historische Kursrückgänge, darunter mehrere Einbrüche von über 20 % und einen Rückgang um 50 % im März 2020.
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Volatilität, Hebelwirkung und Marktstruktur
Krueger sprach über die jüngsten Turbulenzen und nannte die Hebelwirkung an den Märkten für Perpetual Futures als Schlüsselfaktor für die Preisschwankungen. Er verwies auf ein größeres Liquidationsereignis am 10. Oktober, als Market Maker Berichten zufolge aufgrund von Nachrichten zu Zöllen und der Notierung von MicroStrategy in den Index in eine ungünstige Lage gerieten. Laut Krueger war dies einer der größten Krisenherde seit dem letzten Zyklus.
Trotz der Volatilität wies er die Erwartungen eines systemischen Börsencrashs zurück und argumentierte, dass Investitionen in künstliche Intelligenz ein breiteres Wirtschaftswachstum fördern könnten. Er warnte zudem davor, dass hohe Bargeldbestände Anleger in den nächsten fünf bis zehn Jahren einer Währungsabwertung aussetzen könnten.
Bitcoins strukturelles Design
Krueger unterschied Bitcoin von anderen Kryptowährungen durch die Hervorhebung des festen Angebots von 21 Millionen und des Proof-of-Work-Verfahrens. Er verglich dies mit Protokolländerungen in Netzwerken wie Ethereum, einschließlich des Übergangs von Proof-of-Work zu Proof-of-Stake.
Er bezeichnete Bitcoin als dezentrales digitales Hartgeld und erklärte, dass dessen Veröffentlichungsplan nicht geändert werden könne. Obwohl er anerkannte, dass andere Blockchains Funktionen wie Smart Contracts und Tokenisierung implementieren, betonte Krueger, dass Bitcoins monetäres Design seiner langfristigen Preisprognose zugrunde liege.
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