Bitwise: Bitcoin als dominierendes institutionelles Asset des nächsten Jahrzehnts
Das Kryptowährungs-Investmentunternehmen Bitwise hat einen Bericht veröffentlicht, in dem es prognostiziert, dass Bitcoin in den nächsten zehn Jahren zum profitabelsten institutionellen Vermögenswert auf den Finanzmärkten werden wird. Laut der Analyse könnte der Bitcoin-Preis bis 2035 1,3 Millionen Dollar erreichen.
Wichtige Wachstumstreiber
Die Prognose von Bitwise basiert auf drei grundlegenden Faktoren:
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Steigende institutionelle Nachfrage. Es wird erwartet, dass Bitcoin zunehmend als institutionelles Anlageinstrument genutzt wird, was zu einem stetigen Nettokapitalzufluss führt. Dieser Prozess wird durch die Weiterentwicklung der Infrastruktur, wie beispielsweise börsengehandelter Fonds (ETFs), und das gestiegene Vertrauen großer Vermögensverwalter vorangetrieben.
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Bedarf an Inflationsschutz. Angesichts makroökonomischer Instabilität und der Abwertung von Fiat-Währungen steigt die Nachfrage nach „harten Vermögenswerten“. Bitcoin gilt mit seiner vorhersehbaren und begrenzten Emission als idealer Inflationsschutz und ist vor allem für institutionelle Anleger attraktiv.
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Begrenztes und unelastisches Angebot. Die festgeschriebene Angebotsobergrenze von Bitcoin (maximal 21 Millionen Coins) gilt als der wichtigste strukturelle Faktor, der den Preis langfristig stützt. Die Unmöglichkeit, die Emission beliebig zu erhöhen, schützt den Vermögenswert vor der für traditionelle Finanzsysteme typischen Inflation.
Erwartete Renditen und Risiken
Bitwise prognostiziert, dass Bitcoin in den nächsten zehn Jahren eine jährliche Rendite von 28,3 % erzielen könnte. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Vermögenswert weiterhin volatil bleibt, aber mit zunehmender Reife und Institutionalisierung wahrscheinlich unter seinem historischen Durchschnitt liegen wird.
Eine wichtige Eigenschaft von Bitcoin bleibt seine geringe Korrelation mit traditionellen Anlageklassen wie Aktien und Anleihen, was seine Rolle bei der Portfoliodiversifizierung stärkt. Der Bericht stellt fest, dass das traditionelle Modell eines „Vierjahreszyklus“, der mit der Halbierung verbunden ist, angesichts des wachsenden Einflusses makroökonomischer und institutioneller Faktoren an Relevanz verliert.
Zu den Hauptrisiken zählen regulatorische Unsicherheit, potenziell negative Gesetzesänderungen und politische Risiken sowie die relative Neuheit des Vermögenswerts. Technologische Bedrohungen, wie die Entwicklung des Quantencomputers, gelten in absehbarer Zukunft als unwahrscheinlich, erfordern aber Aufmerksamkeit.
Bitwise bezeichnet die Transformation von Bitcoin von einem digitalen Nischenexperiment zu einem Vermögenswert mit einer Marktkapitalisierung von 2,4 Billionen US-Dollar als seinen wichtigsten Meilenstein. Die nächste Phase, so das Unternehmen, werde der Übergang von „1 zu 100“ sein, in dem sich Bitcoin als ausgereifter und integraler Bestandteil des globalen Finanzsystems etabliert.
Source: cryptonews.net