Das Bitcoin Policy Institute bezeichnete die Risikogewichtung von 1250 % für BTC als einen „gravierenden regulatorischen Fehler“.

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Conner Brown, Strategiechef des Bitcoin Policy Institute, kritisierte die aktuellen internationalen Bankstandards. Laut diesen Standards wird Bitcoin ( $BTC ) ein Risikogewicht von 1250 % zugewiesen, während physisches Gold ein Risikogewicht von null aufweist.

Der Experte erklärte, dass die Risikogewichtung im Bankwesen festlegt, wie viel Kapital ein Kreditinstitut für einen bestimmten Vermögenswert vorhalten muss. Je höher die Risikogewichtung, desto teurer ist es für die Bank, einen solchen Vermögenswert in ihrer Bilanz zu halten. Laut Brown muss ein Finanzinstitut bei einer Risikogewichtung von 1250 % effektiv 1 US-Dollar Kapital für jeden US-Dollar Bitcoin- Exposure vorhalten, wodurch solche Transaktionen wirtschaftlich sinnlos werden.

Der Experte stellte fest, dass Bitcoin eine Reihe von Eigenschaften aufweist, die traditionell mit einem geringen Infrastrukturrisiko in Verbindung gebracht werden: Handel rund um die Uhr, schnelle globale Abwicklung, hohe Liquidität, öffentliche Preisgestaltung, sofortige Reservenprüfung und ein mathematisch begrenztes Angebot.

Seinen Angaben zufolge behindert der aktuelle Regulierungsansatz Banken bei der Bereitstellung von Verwahrungs- und Abwicklungslösungen für Firmenkunden und schränkt die Integration von Bitcoin- Produkten in das traditionelle Finanzsystem ein. Dies wiederum führt dazu, dass sich die Aktivitäten hin zu Nichtbanken und ausländischen Jurisdiktionen verlagern, wo die Aufsicht möglicherweise weniger streng ist.

Brown forderte die US-Regulierungsbehörden auf, die aktuellen Vorschriften zu überprüfen, um die Wettbewerbsfähigkeit der US-Finanzinstitute im globalen Kontext und der digitalen Vermögensinfrastruktur zu erhalten.

Am 20. Februar notierte Bitcoin bei rund 67.780 US-Dollar. Die digitale Währung ist seit Jahresbeginn um 23,8 % gefallen und hat in nur vier Monaten fast 50 % ihres Höchstwertes eingebüßt.

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