
Das US-amerikanische Kryptowährungs-Mining-Unternehmen MARA Holdings hat eine bedeutende Finanzmaßnahme durchgeführt. Das Unternehmen gab den Abschluss spezieller Rückkaufvereinbarungen über Wandelschuldverschreibungen im Wert von 1 Milliarde US-Dollar bekannt. Diese Transaktionen betreffen zinslose Schuldverschreibungen mit Fälligkeit in den Jahren 2030 und 2031.
Laut der Mitteilung plant MARA Holdings den Rückkauf von Anleihen mit Fälligkeit 2030 und einem Nennwert von ca. 367,5 Mio. US-Dollar für ca. 322,9 Mio. US-Dollar. Darüber hinaus wurde bekannt gegeben, dass Anleihen mit Fälligkeit 2031 und einem Nennwert von 633,4 Mio. US-Dollar für ca. 589,9 Mio. US-Dollar zurückgekauft werden.
Das Unternehmen gab bekannt, dass es zwischen dem 4. und 25. März insgesamt 15.133 Bitcoins verkauft hat, um diese Transaktionen zu finanzieren. Laut Unternehmensangaben generierten diese Verkäufe Einnahmen in Höhe von rund 1,1 Milliarden US-Dollar.
Es wurde bekannt gegeben, dass der Großteil des Erlöses für Anleihenrückkäufe verwendet werden soll, der Rest für allgemeine Unternehmensausgaben. J. Wood Capital Advisors fungierte in diesem Finanzierungsprozess als Berater.
Experten sehen MARAs Schritt als strategische Maßnahme zur Reduzierung der Schuldenlast und Stärkung der Bilanz. Der groß angelegte Bitcoin-Verkauf des Unternehmens wird jedoch auch als Ereignis interpretiert, das kurzfristig Druck auf den Markt ausüben könnte.
*Dies ist keine Anlageberatung.
