Der 30-jährige Analyst Jordi Visser: „Bitcoin wird dieses Jahr neue Rekorde brechen, aber bei Altcoins sieht die Situation anders aus.“

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Jordi Visser, eine prominente Persönlichkeit der Finanzwelt, betonte in seiner Sendung, dass die globalen Märkte in eine Phase der Kapazitätsausschöpfung eingetreten seien und Anleger nun akzeptieren müssten, dass die Ära niedriger Inflation und reichlicher Liquidität vorbei sei. Laut Visser habe Bitcoin weiterhin das Potenzial, in diesem neuen Wirtschaftssystem zum profitabelsten Vermögenswert zu werden.

Visser erklärte, wir erlebten einen Prozess ähnlich den Inflationsschwankungen der 1970er-Jahre, und wies darauf hin, dass die Aktienmarktrenditen historisch gesehen in Zeiten negativer Inflation (Verbraucherpreisindex) von 4 % oder höher ausfielen. Der renommierte Investor merkte an, dass der strukturelle Anstieg der Ölpreise, Störungen der globalen Lieferketten und geopolitische Risiken die Inflation anhaltend gemacht hätten.

Visser erklärte: „Wir haben die ‚goldenen Zeiten‘ der quantitativen Lockerung und der niedrigen Inflation endgültig hinter uns gelassen. Wir leben in einer Welt, in der Regierungen nicht unbegrenzt Geld drucken können und die Staatsverschuldung ihren Höhepunkt erreicht hat.“

Institutionelle Fonds, die sich auf Bereiche wie Private Credit und Immobilien konzentrieren, werden sich liquiden Vermögenswerten zuwenden, die rund um die Uhr gehandelt werden und hohes Wachstumspotenzial bieten. Laut Analysten sticht Bitcoin als größter liquider Pool in diesem Bereich hervor.

Visser argumentiert, dass Software as a Service (SaaS) und traditionelle Finanzanlagen aufgrund des Einflusses künstlicher Intelligenz (KI) zu „toten Investitionen“ werden könnten, und prognostiziert, dass sich das Kapital in Richtung knapper Rohstoffe und Bitcoin verlagern wird.

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Visser erklärte, institutionelle Anleger könnten nun in Bitcoin investieren, und fügte hinzu: „Bitcoin ist der S&P 500 der digitalen Welt. Während institutionelle Fonds möglicherweise zögern, in Solana oder andere Altcoins zu investieren, hat sich Bitcoin mittlerweile zu einem allgemein akzeptierten ‚Glaubenssystem‘ entwickelt.“

Visser sagte, er erwarte dieses Jahr keine neuen Börsenrekorde, prognostizierte aber, dass Bitcoin seinen Tiefpunkt vor dem Gesamtmarkt erreichen und anschließend steigen werde. Obwohl er bis 2026 neue Bitcoin-Rekorde erwartet, bleibt der Investor hinsichtlich Altcoins vorsichtig: „Die meisten Altcoins werden im Verhältnis zu Bitcoin weiter an Wert verlieren. 2027 wird ein völlig neues Übergangsjahr für die Kryptowelt sein.“

*Dies ist keine Anlageberatung.

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