Der Bloomberg-Analyst Mike McGlone sorgte für großes Aufsehen, als er live im Fernsehen voraussagte, dass Bitcoin die 10.000-Dollar-Marke erreichen würde! Hier die Details.

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Eine beispiellos pessimistische Prognose für die technischen Indikatoren von Bitcoin hat in Kryptowährungs- und Makroökonomiekreisen hitzige Debatten ausgelöst. Führende Strategen, die sich zum Programm „Macro Monday“ versammelt hatten, waren hinsichtlich der Zukunft von Bitcoin völlig uneins.

Im Mittelpunkt der Debatte stand die Frage, ob Bitcoin ein „Wertspeicher“ oder eine „Blase, die kurz vor dem Platzen steht“ sei.

Mike McGlone, leitender Rohstoffstratege bei Bloomberg, zeichnete ein eher pessimistisches Bild für Bitcoin und den Kryptowährungsmarkt insgesamt. McGlone ordnete Bitcoin in dieselbe Kategorie wie Tausende anderer Kryptoassets ein und argumentierte, dass es ein „unbegrenztes Angebot an Kryptowährungen“ auf dem Markt gebe, was zu einem Wertverfall führen werde.

Der Stratege, der die Entwicklung von Bitcoin im Jahr 2024 als das “bestmögliche Ergebnis” bezeichnete, behauptete, der Markt stehe vor einem Crash ähnlich der Tulpenmanie und der Preis könne auf 10.000 Dollar fallen.

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McGlone argumentierte, dass Bitcoin ein risikoreiches Anlagegut (Beta) sei, und erklärte, dass ein potenzieller Rückgang der Aktienindizes Bitcoin hart treffen würde.

Investmentmanager Larry Lepard kritisierte McGlones Ansichten scharf und betonte den zyklischen Charakter von Bitcoin. Lepard behauptete, Bitcoin sei das erste erfolgreiche Beispiel für das Konzept der „digitalen Knappheit“ und seine 17-jährige Geschichte belege sein stetiges Wachstum bei der Akzeptanz.

Lepard kritisierte McGlones Behauptung eines „unbegrenzten Angebots“ scharf und argumentierte, Bitcoin sei ein digitales Gut mit begrenzter Verfügbarkeit und seine 17-jährige Geschichte beweise seine wachsende Akzeptanz. Lepard nannte McGlones Ansichten „dumm“.

Lepard wies darauf hin, dass Bitcoin bereits sieben größere Kursrückgänge erlebt hat, und argumentierte, dass der gegenwärtige Pessimismus möglicherweise eine Kaufgelegenheit darstellt.

Laut Lepard verhält sich Bitcoin wie ein „wildes Tier“, belohnt aber langfristig seine Besitzer. Er argumentierte, es sei falsch, aufgrund kurzfristiger Preisschwankungen zu behaupten, „Bitcoin sei am Ende“.

Dave Weisberger, CEO von CoinRoutes, näherte sich der Diskussion aus einer eher strukturellen Perspektive. Weisberger erklärte, dass es für Bitcoin keinen Mittelweg gebe; entweder werde die Kryptowährung scheitern oder zum „Gold der Generation unter 40“ werden und ihren Preis vervielfachen.

Er sagte voraus, dass Bitcoin im Falle einer zukünftigen Liquiditätskrise eine “Welle des Hasses” auslösen könnte und die Menschen es aus Angst (FOMO) wieder benutzen würden.

*Dies ist keine Anlageberatung.

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