
Am 6. Februar erreichten BTC im Wert von 66.940 US-Dollar die Adressen von Großinvestoren – der größte Geldzufluss in diesem Zyklus, so CryptoQuant.
Quelle: CryptoQuant.
Das Suchvolumen bei Google für das Wort „Kryptowährung“ erreichte einen Tiefststand von 24 Punkten und lag bei 30 Punkten.
Quelle: Google Trends.
Eine ähnliche Enttäuschung spiegelt sich auch im Fear and Greed Index wider, der weiterhin im extremen Angstbereich verharrt. Vor dem Wochenende fiel der Indikator auf den niedrigsten Stand seit dem Zusammenbruch des Terra-Ökosystems (7 Punkte), hat sich aber inzwischen wieder auf 14 Punkte erholt.
Quelle: Alternative.
„Die öffentliche Stimmung ist äußerst pessimistisch. Das Verhältnis von positiven zu negativen Kommentaren ist stark gesunken, wobei die Zahl der negativen Kommentare am 1. Dezember ihren Höhepunkt erreichte“, bemerkte Santiment.
Neben einer gestiegenen Risikobereitschaft wurde die Bitcoin-Erholung auf 70.000 US-Dollar am Montag durch die Nachricht über den Kauf neuer SAFU-Fondsanteile durch Binance befeuert. Laut Arkham erwarb die Börse 4.225 BTC für rund 299,6 Millionen US-Dollar. Insgesamt hat Binance bereits 10.455 BTC hinzugekauft und damit etwa 734 Millionen US-Dollar investiert.
Der Plan, 1 Milliarde Dollar in der ersten Kryptowährung anzusammeln, wurde zu 73,4 % mit einem Durchschnittspreis von 70.213 Dollar erreicht.
Technische Erholung oder Trendwende?
Laut Matrixport führte der Kurssturz vom 6. Februar zur „Beseitigung“ von gefährdeten Long-Positionen.
Kurzfristig besteht aus technischer Sicht noch Wachstumspotenzial, dessen Realisierung jedoch mit dem Entstehen neuer Nachfrage verbunden sein wird.
Aktuell befindet sich die führende Kryptowährung noch inmitten einer größeren Bärenmarktkorrektur, in der schnelle Erholungen zwar „nicht ungewöhnlich, aber oft nicht nachhaltig“ sind.
Die On-Chain-Daten geben keinen Anlass zu Optimismus. Die Absicherung von Optionen nimmt zu, was die Preisvolatilität weiter erhöhen könnte.
„Wenn die Unterstützung am Spotmarkt nicht ausreicht, werden die Preise voraussichtlich stark fallen und der Einfluss von Derivaten wird zunehmen“, warnten die Experten.
Am 6. Februar investierten Anleger 371,2 Millionen US-Dollar in Bitcoin-Spot-ETFs ( Bitcoin Spot Exchange Traded Funds). In den drei Tagen zuvor beliefen sich die Abflüsse aus diesen Produkten auf insgesamt 1,25 Milliarden US-Dollar.
Quelle: SoSoValue.
