Die Kursentwicklung von Bitcoin weist gefährliche Ähnlichkeiten mit dem Muster auf, das zu seinem Absturz auf 60.000 Dollar geführt hat.

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Die Kursentwicklung von Bitcoin vermittelt ein Gefühl von Déjà-vu, und das ist ein beunruhigendes Zeichen.

Betrachtet man die Preisschwankungen seit Anfang Februar, zeichnet sich ein sehr spezifisches und alarmierendes Muster ab, das dem zwischen November und Januar beobachteten Muster auffallend ähnelt. Diese Situation ebnete schließlich den Weg für einen massiven Ausverkauf, bei dem die Preise auf fast 60.000 US-Dollar fielen.

Wir erleben gerade etwas, das technische Analysten oft als Gegentrendkorrektur bezeichnen: eine leichte Preiserholung innerhalb eines anhaltenden Abwärtstrends.

Hier ist das Diagramm. Überprüfen Sie die beiden gelben Kanäle.

Bitcoin-Tageschart. Quelle: TradingView.

Der erste gelbe Kanal links zeigt die Kursentwicklung vom 20. November bis zum 20. Januar. Zu diesem Zeitpunkt bewegte sich Bitcoin nach einem Rückgang von 100.000 US-Dollar in einer engen Spanne mit einem leichten Aufwärtstrend. Der Kurs schien sich zu erholen, tatsächlich handelte es sich aber lediglich um eine Pause – oder einen leichten Anstieg – in einem größeren Abwärtstrend.

Infolgedessen fiel der Kurs unter die Grenze dieser Handelsspanne. Im Wesentlichen gab das Niveau, das Händler als „Tiefpunkt“ oder Unterstützungsniveau betrachtet hatten, nach, und bis zum 6. Februar stürzte Bitcoin von etwa 90.000 US-Dollar auf fast 60.000 US-Dollar ab.

Schauen Sie sich nun den zweiten Kanal auf der rechten Seite an.

Anfang Februar, nachdem der Bitcoin diese Tiefststände erreicht hatte, bewegte er sich wieder in einer engen, aufwärts gerichteten Spanne und hielt sich fest zwischen zwei Trendlinien.

Die Ähnlichkeiten zum vorherigen Beispiel sind unbestreitbar. Der aktuellen Rallye fehlt die explosive Dynamik von November bis Januar. Es handelt sich um eine langsame, unruhige Aufwärtsbewegung. In der technischen Analyse gilt dies als Zeichen von Erschöpfung der Käufer: Der Markt verlangsamt sich, legt eine Pause ein, bevor die Bären wieder an Fahrt gewinnen.

Was kommt als Nächstes?

Charts sind keine absoluten Indikatoren, und vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen. Händler nutzen sie jedoch, um die Marktpsychologie zu verstehen, und sie zeigen aktuell Situationen auf, in denen Marktteilnehmer zwar Kursrückgänge zum Kauf nutzen, es ihnen aber an Überzeugung und Entschlossenheit mangelt.

Sollte Bitcoin unter die untere Trendlinie seines aktuellen Kanals – etwa 65.800 US-Dollar – fallen, könnte dies ein Signal für eine Rückkehr zur bärischen Kontrolle sein.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Bitcoin an einem entscheidenden Wendepunkt steht. Einige Experten erwarten, dass sich der Bärenmarkt vertiefen könnte, wenn die Kurse unter den Kanal fallen. Sollten sie hingegen über den Kanal steigen, könnte der Abwärtstrend nachlassen und die Bullen könnten ein starkes Comeback starten.

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