Die Verlustschwelle für Bitcoin-Investitionen wurde bekannt gegeben.

Bild Laut Analysten der Plattform CryptoQuant befinden sich einige Anleger, die in den letzten zwei Jahren Bitcoin gekauft haben, nun in einer Verlustposition. Sollte der Bitcoin-Kurs unter 60.000 US-Dollar fallen, werden fast alle diese Anleger, mit Ausnahme der Langzeitinvestoren, Geld verlieren.

Experten haben ein Muster beobachtet: Starke Kursrückgänge folgen oft auf Phasen, in denen die Mehrheit der Marktteilnehmer erhebliche Gewinne erzielt. Umgekehrt beginnen starke Kursgewinne in der Regel nach erheblichen Verlusten der Anleger. Analysten gehen davon aus, dass der Bitcoin-Markt attraktiver für aktive Investoren werden könnte, sollte der Kurs unter 60.000 US-Dollar fallen, was letztendlich den Kurs der Kryptowährung steigern könnte.

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CryptoQuant stellte hingegen fest, dass der 30-Tage-Durchschnitt (SMA), der den Anteil großer Bitcoin-Investoren (sogenannte „Wale“) widerspiegelt, zu steigen begann. Ein ähnliches Muster war bereits während des letzten großen Kursrückgangs zu beobachten, als Bitcoin auf 40.000 US-Dollar fiel. Auch damals verzeichneten die Börsen große Transaktionen von solchen Großinvestoren.

Blockchain-Analysten warnen jedoch davor, dass der Bitcoin-Kurs derzeit wahrscheinlich nicht rasant steigen wird. Die Besonderheit der Situation liegt darin, dass Spotkäufer, insbesondere auf dem größten Markt, den USA, momentan praktisch nicht vorhanden sind. Dies führt zu einem Liquiditätsüberschuss auf den Handelsplattformen. Laut den Analysten von CryptoQuant bleibt diese Liquidität jedoch ungenutzt oder fließt sogar zu anderen, kleineren Netzwerken wie Tron ab.

„Solange sich die Nachfrage am Spotmarkt nicht erholt, dürfte das Preiswachstum volatil bleiben und von Kapitalströmen getrieben sein“, so das Fazit der Experten.

Am Montag, dem 2. März, notierte Bitcoin bei rund 66.400 US-Dollar. Der Kurs der Kryptowährung ist seit Jahresbeginn um etwa 21 % gefallen. Die US-amerikanischen und israelischen Luftangriffe auf den Iran führten am 28. Februar zu einem starken Kursverfall auf 64.000 US-Dollar, doch erholte sich die Kryptowährung bereits einen Tag nach Beginn der Militäroperation wieder.

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