Eilmeldung: Der Bitcoin-Kurs fällt weiter und ist unter 64.000 US-Dollar gerutscht! Hier sind die neuesten Daten, die Gründe für den Kursverfall und die Liquidationsdaten.

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Der Verkaufsdruck auf den Kryptowährungsmärkten hat sich erneut verstärkt.

Nachdem US-Präsident Donald Trump seinen Plan zur Erhöhung der globalen Zölle auf 15 % angekündigt hatte, fiel der Bitcoin-Kurs um bis zu 5 % und rutschte unter die Marke von 64.000 US-Dollar.

Laut Marktdaten ist der Bitcoin-Kurs in den letzten 24 Stunden um etwa 5 Prozent auf 63.970 US-Dollar gefallen. Im gleichen Zeitraum wurden Positionen im Kryptomarkt liquidiert, die insgesamt 616 Millionen US-Dollar wert waren, davon 524 Millionen US-Dollar Long-Positionen.

Bitcoin erlebte nach dem Überschreiten der Marke von 125.000 US-Dollar im vergangenen Oktober eine deutliche Kurskorrektur. Auch ins neue Jahr startete die führende Kryptowährung schwach und verlor bisher 26 % ihres Wertes. Seit ihrem Höchststand im Oktober belaufen sich die Verluste auf über 47 %.

Ein Diagramm, das den jüngsten Rückgang des BTC-Preises zeigt.

Experten gehen davon aus, dass der aktuelle Kursrückgang nicht auf einen einzigen Faktor zurückzuführen ist. Globale Handelsspannungen und geopolitische Risiken dämpfen das Interesse der Anleger.

Jeff May, COO eines globalen Blockchain-Technologieunternehmens, das an der BTSE notiert ist, erklärte, die plötzliche Zollerhöhung habe Investoren veranlasst, Krypto-Assets in Erwartung eines stärkeren Marktabschwungs zu verkaufen. May merkte zudem an, die verstärkte US-Militärpräsenz um den Iran habe das Risiko eines regionalen Konflikts erhöht, was sich negativ auf die globalen Handelsströme auswirken könnte.

Marcus Thielen, Forschungsdirektor bei 10x Research, erklärte, der jüngste Kursrückgang sei eher auf schwache Liquidität und geringes Marktvertrauen als auf einzelne Nachrichten zurückzuführen. Laut Thielen deute die aktuelle Situation auf eine typische Bärenmarktphase hin, die durch geringes Handelsvolumen und Unsicherheit gekennzeichnet sei.

Thielen wies darauf hin, dass aufgrund der bevorstehenden US-Zwischenwahlen und der makroökonomischen Unsicherheit weiterhin Abwärtsrisiken bestehen und eine weitere Korrektur des Bitcoin-Kurses auf 50.000 US-Dollar nicht ausgeschlossen werden sollte. Laut dem Analysten sind stärkere Signale hinsichtlich Handelsvolumen und Vertrauen erforderlich, damit sich ein nachhaltiger Boden bilden kann.

*Dies ist keine Anlageberatung.

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