
Adam Back, der Erfinder des Proof-of-Work-Systems, das Bitcoin (BTC) zugrunde liegt, und CEO von Blockstream, hat der Debatte um die Identität von Satoshi Nakamoto, dem größten Mysterium der Kryptowelt, ein Ende gesetzt.
Back wies erneut kategorisch die Behauptung zurück, er sei Satoshi, und erklärte, die Anonymität des Bitcoin-Gründers sei ein Vorteil für das System.
In einem Interview erläuterte Back seine Verbindung zu Satoshi und erinnerte daran, dass im Bitcoin-Whitepaper das von ihm entwickelte Hashcash-System erwähnt wurde. Back erklärte: „Ich glaube, ich war der Erste, der im August 2008 eine E-Mail von Satoshi erhielt. Er bezog sich darin auf ein System, das ich vor zehn Jahren entwickelt hatte.“ Damit deutete er an, dass er ausschließlich berufliche Kontakte zum Gründer pflegte.
Laut Back verschwand Satoshis digitaler Fußabdruck, nachdem er die Foren 2011/2012 verlassen hatte. Der renommierte Kryptograf erklärte, dass es in den letzten 14 Jahren keinen neuen Datenfluss gegeben habe und alle aktuellen Behauptungen reine Spekulationen und linguistische Analysen seien. Er prognostiziert, dass Satoshis Identität nur in zwei spezifischen Situationen enthüllt werden könnte:
- Besondere Merkmale der Verwendung der Gelder durch die Erben infolge des Erhalts einer Erbschaft.
- Zukünftig werden sie Münzen bei sich tragen müssen, um sich vor der Bedrohung durch Quantencomputer zu schützen.
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Adam Back argumentiert, dass das Verschwinden von Satoshi Nakamoto der Hauptvorteil sei, der Bitcoin von anderen Vermögenswerten unterscheide. Er führt aus, dass Bitcoin nicht als Unternehmen oder Startup mit einem CEO betrachtet werden sollte und fügt hinzu: „Eine Persönlichkeit wie Elon Musk oder Linux-Gründer Linus Torvalds an der Spitze würde dazu führen, dass ständig nach ihrer Meinung gefragt oder Änderungen am System gefordert würden. Bitcoins dezentrale und neutrale Natur begünstigt seine Akzeptanz als globale Währung.“
Auf die Frage, ob er nach den Behauptungen, Satoshi zu sein, seine persönlichen Sicherheitsvorkehrungen verstärkt habe, verwies Back auf Entführungen und Gewalttaten in der Kryptowährungswelt. Er erklärte, Sicherheit sei mittlerweile ein ernstes Thema für Führungskräfte in diesem Sektor.
*Dies ist keine Anlageberatung.
