
Der Analyst Charles Edwards kommentierte den jüngsten starken Rückgang auf dem Kryptowährungsmarkt und erklärte, dass zwei grundlegende strukturelle Probleme hinter dem Preisverfall stecken.
Laut Edwards wird der aktuelle Abschwung nicht nur durch makroökonomische Zwänge verursacht, sondern auch direkt durch die strukturelle Risikowahrnehmung von Bitcoin und die Verschuldungsmuster in diesem Sektor.
Edwards erklärte, Bitcoin gelte als „das quantenmechanisch anfälligste Asset der Welt“, weshalb seine Korrelation mit Aktien und Gold bis 2025 zusammenbrechen werde. Laut dem Analysten haben Investoren begonnen, langfristige Sicherheitsrisiken zu berücksichtigen, was zu einer Abkehr von traditionellen Risikoanlagen geführt hat. Diese Abkehr, gepaart mit einem schwachen Preisanstieg im Laufe des Jahres, hat den Verkaufsdruck erhöht.
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Der zweite Punkt, den der Analyst hervorhob, betraf das Modell der „Treasury-Gesellschaften“. Edwards merkte an, dass Hunderte von Unternehmen Bitcoin in ihre Bilanzen aufnehmen und damit quasi indirekte „Bitcoin-ETFs“ betreiben, wobei ein erheblicher Teil dieser Strukturen jedoch durch Fremdkapital wächst. Laut dem Analysten hat die Tatsache, dass fast 200 Treasury-Gesellschaften ähnliche Strategien verfolgen, die systemische Anfälligkeit erhöht und die Nachhaltigkeit dieses Modells infrage gestellt.
Edwards stellte fest, dass langfristige Investoren im Laufe des Jahres 2025 aktiv Aktien verkauften und dass es auch unter den Minern zu einer regelrechten „Exoduswelle“ kam. Er erklärte, dieser Exodus habe zu einem Rückgang des Unternehmenswerts (EV) und der Produktionskosten geführt, wobei viele Strukturen digitaler Vermögenswerte (DAT) sogar unter die Herstellungskosten fielen. Er argumentierte, dass diese Situation eine Kettenreaktion von Wertverlusten auslöste.
Edwards argumentierte jedoch, dass eine signifikante Neubewertung von Bitcoin möglich sei, wenn konkrete Fortschritte bei der Behebung der aktuellen Probleme erzielt würden. Der Analyst merkte jedoch an, dass sich der Sektor ohne die Lösung dieser beiden fundamentalen Probleme nur schwer erholen werde und warnte, dass Volatilität und schmerzhafte Preisschwankungen kurzfristig anhalten könnten.
Dies ist keine Anlageberatung.
