Es wird erwartet, dass Bitcoin aufgrund sinkender Liquidität auf 61.800 US-Dollar fallen wird.

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Bitcoin zeigt eine lokale Erholung. Das technische Bild bleibt jedoch bärisch. Mitte März erreichte der Kurs 76.000 US-Dollar, fiel dann aber auf 68.690 US-Dollar. Aktuell hat sich die führende Kryptowährung um etwa 3 % erholt und notiert über 70.700 US-Dollar. Dieser Trend deutet auf kurzfristige Kaufkraft hin.

Dieses Wachstum könnte jedoch lediglich ein Vorbote einer neuen Verkaufswelle sein. Das Risiko eines Abschwungs wird bei einer umfassenden Analyse des makroökonomischen Umfelds und der Chartstruktur überdeutlich.

Bildung der rechten Schulter des Vermögensdiagramms

Im Acht-Stunden-Chart bildet Bitcoin eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Diese Formation deutet traditionell auf einen Kursrückgang hin. Das Muster erreichte seinen Höchststand bei etwa 76.000 US-Dollar. Die linke Schulter erschien Anfang März im Chart. Die aktuelle Kurserholung bildet die rechte Schulter.

Die aktuelle Kursbewegung ist daher entscheidend. Bitcoin nähert sich schrittweise der Widerstandszone zwischen 70.800 und 72.800 US-Dollar. Ein kurzfristiger Ausbruch auf 73.500 US-Dollar ist möglich. Jede Korrektur aus diesem Bereich würde die Ausbildung der rechten Schulter vollständig abschließen.

Preisstruktur <span class= $BTC”> $BTC -Preisstruktur: TradingView

Die Situation wird sich nur dann positiv entwickeln, wenn der Kurs sich dauerhaft über 76.000 US-Dollar konsolidiert. Andererseits liegt die Nackenlinie unter 68.600 US-Dollar. Ein Durchbruch dieses Niveaus würde einen starken Kursrückgang auslösen. Je höher der Kurs steigt, ohne das Hoch von 76.000 US-Dollar zu durchbrechen, desto ausgeprägter wird das bärische Szenario.

Der Einfluss des Dollar-Index auf den Kryptomarkt

Trotz des negativen technischen Bildes behauptet sich Bitcoin weiterhin. Das $BTC- und DXY-Zyklusmodell erklärt diese Widerstandsfähigkeit. Im Acht-Stunden-Chart ist die Korrelation zwischen Bitcoin und dem US-Dollar erneut in den negativen Bereich gerutscht. Historisch gesehen fördert selbst eine schwache inverse Korrelation aktiv das Kurswachstum. Eine ähnliche Situation war Ende Februar zu beobachten, als der Kurs nach dem Umschwung der Korrelation um fast 17 % zulegte.

Modell DXY DXY-Modell: TradingView

Der aktuelle Zyklus erscheint jedoch merklich schwächer. Die Korrelation liegt nahe null. Der Vermögenswert reagiert nur schwach auf den stärkeren Dollar. Der Preis wird stärker von internen Dynamiken als von makroökonomischen Faktoren bestimmt.

„Die Märkte reagieren nicht mehr ausschließlich auf politische Entscheidungen. Steigende Energiepreise, die Verschiebung geldpolitischer Lockerungen und ein starker Dollar schaffen ein selektives Investitionsumfeld. Es wird zunehmend schwieriger, eine breite Risikobereitschaft aufrechtzuerhalten“, bemerkte Chen.

Unter diesen Bedingungen könnte Bitcoin mit einer schwachen negativen Korrelation weiter steigen. Diese Entwicklung bleibt jedoch volatil und hängt direkt von der kurzfristigen Anlegerstimmung ab. Kehrt die Korrelation in den positiven Bereich zurück, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer tiefgreifenden Korrektur deutlich.

Verkaufsdruck und Gewinnmitnahme

Der Derivatemarkt bereitet sich bereits auf ein Abwärtsszenario vor. Statistiken zu Perpetual Futures auf der Binance-Plattform zeigen einen besorgniserregenden Trend. Marginierte Short-Positionen haben 1,93 Milliarden US-Dollar erreicht, während Long-Positionen lediglich 711 Millionen US-Dollar betragen. Folglich überwiegen pessimistische Wetten die bullischen um fast das 2,7-Fache.

Liquidationskarte: Short-Positionen überwiegen Liquidationskarte: Short-Positionen überwiegen — Coinglass

Dieses Ungleichgewicht deutet darauf hin, dass sich Händler auf einen Kursrückgang vorbereiten. Gleichzeitig weisen On-Chain-Metriken auf ein hohes Niveau unrealisierter Gewinne hin. Der NUPL-Index fiel innerhalb weniger Tage von 0,27 auf 0,22. Dieser Wert liegt jedoch immer noch deutlich über dem Tiefststand vom Februar von 0,14. Ein erheblicher Teil der Händler bleibt trotz der jüngsten Korrektur optimistisch. Dies birgt natürlich zusätzliche Risiken. Investoren beginnen oft schon bei der geringsten Schwächung des Wachstumsvertrauens massenhaft Coins zu verkaufen.

Ein alarmierendes Signal vom NUPL-Indikator Ein alarmierendes Signal des NUPL-Indikators — Glassnode

Diese Situation spiegelt unmittelbar die globale Liquiditätslage wider. Die US-Notenbank Federal Reserve beschloss aufgrund von Inflationssorgen, die Zinssätze beizubehalten. Gracie Chen ergänzte ihre Analyse der Situation.

„Der Druck auf Bitcoin spiegelt einen Liquiditätsrückgang wider. Institutionelles Kapital reagiert stark auf makroökonomische Daten. Verlangsamt sich die Inflation, fließen die Gelder schnell wieder in knappe Vermögenswerte zurück“, erklärte der CEO der Börse.

Dies ist der entscheidende Faktor. Ein Liquiditätsrückgang stärkt in der Regel den Dollar. Dadurch wird Kapital umgehend von risikoreichen Anlagen abgezogen. Infolgedessen kaufen weniger Marktteilnehmer. Kursanstiege verpuffen schnell. Ausbrüche erweisen sich oft als Fehlsignale.

Aussichten für die erste Kryptowährung

Der Preis befindet sich aktuell an einem kritischen Punkt. Kurzfristig könnte eine Erholung auf 72.000 oder 73.500 US-Dollar folgen. Dies wird durch eine negative Korrelation zum US-Dollar gestützt. Tägliche Liquidationsdaten deuten auf einen leichten Marktanstieg hin.

Karte der Liquidationen <span class= $BTC”> $BTC Liquidationskarte: Coinglass

Trotzdem bleibt die globale Struktur unterhalb von 76.000 US-Dollar bärisch. Ein Rückgang unter 67.800 US-Dollar würde das Kopf-Schulter-Muster bestätigen. In diesem Fall wäre der Weg zu 61.800 US-Dollar sofort frei, was einem Rückgang von etwa 8 % gegenüber der Nackenlinie entspräche.

Bitcoin-Preisanalyse Bitcoin-Preisanalyse: TradingView

Eine Erholung ist zwar im Gange, findet aber inmitten eines akuten Liquiditätsengpasses statt. Ohne einen starken Kapitalzufluss wird sich dieser Trend voraussichtlich vollenden. Die aktuelle Rallye birgt das Risiko, lediglich eine kurze Pause vor einem umfassenden Abschwung zu sein.

Der Beitrag „Bitcoin soll aufgrund sinkender Liquidität auf 61.800 US-Dollar fallen“ erschien zuerst auf BeInCrypto.

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