
Laut Nick Carter, Partner bei Castle Island Ventures, könnten große institutionelle Investoren aufgrund von Verzögerungen bei der Lösung des Quantencomputerproblems die Geduld mit den Bitcoin-Entwicklern verlieren, wie er im Podcast „Bits and Bips“ erklärte.
Steht Bitcoin vor einer Übernahme durch einen Konzern?
@nic__carter ist diese Woche zusammen mit @ramahluwalia, @austincampbell und @perkinscr97 bei Bits + Bips zu Gast.
Sie diskutieren:
🏢 BlackRocks wachsender Einfluss auf die Bitcoin-Entwicklung
💀 Das Ende des VC-gestützten Token-Zyklus
🤖 Warum KI die Menschheit in den Schatten stellen könnte… pic.twitter.com/cm6ocJuqRr— Laura Shin (@laurashin) 11. Februar 2026
„Ich glaube, die Entwickler werden weiterhin nichts tun. […] Die Institutionen werden das wahrscheinlich irgendwann satt haben, das Team entlassen und ein neues einstellen“, fügte er hinzu.
Carter zog eine Analogie zu BlackRock. Er sagte, der Investmentriese werde aufgrund der großen Summen, die in die erste Kryptowährung investiert wurden, „keine andere Wahl haben“.
Ein Partner von Castle Island Ventures warnte davor, dass es zu einer „Übernahme der Blockchain durch Konzerne“ kommen werde, wenn die Bitcoin-Entwickler nicht dringend Maßnahmen zur Implementierung quantenresistenter Kryptographie ergreifen.
Austin Campbell, Gründer von Zero Knowledge Consulting, äußerte eine ähnliche Meinung:
„Wenn es hier ein strukturelles Problem gibt und alle eine gemeinsame Vision haben, werden die Entwickler sich irgendwann zu Wort melden müssen.“
Ram Ahluwalia, Mitbegründer von Lumida Wealth Management, widersprach dem jedoch und wies darauf hin, dass große Bitcoin-Institutionen „passive“ Investoren seien.
Carter hat wiederholt vor einer potenziellen Bedrohung der weltweit ersten Kryptowährung durch Quantencomputer gewarnt. Er schätzt, dass diese Bedrohung aufgrund wachsender Besorgnis der Anleger bereits Druck auf die Preise für digitales Gold ausübt.
Im Dezember 2025 kritisierte Blockstream-CEO Adam Back seinen Partner Castle Island Ventures dafür, das Problem zu übertreiben. Er argumentierte, dass Bitcoin-Entwickler die Risiken nicht leugnen und entsprechende Forschung betreiben.
Zur Erinnerung: Analyst Willy Woo glaubt, dass im Falle eines hypothetischen Quantenangriffs auf Satoshi Nakamotos Vermögen die „alten Wale“ den Markt verteidigen werden.
Experte: Quantencomputer werden die Bitcoin-Richtlinien durcheinanderbringen
