
Auffällige technische Ähnlichkeiten auf den Kryptowährungsmärkten geben Anlass zur Sorge über die aktuelle Kursentwicklung von Bitcoin (BTC). Laut Analyst Omkar Godbole ähnelt der Kursverlauf von Bitcoin in den letzten Wochen „gefährlicherweise“ einem Muster, das in der Vergangenheit zu starken Kursverlusten geführt hat.
Bitcoin notiert aktuell bei rund 70.994 US-Dollar, und seine Preisschwankungen, insbesondere seit Anfang Februar, sind bemerkenswert. Laut Analysten deckt sich der Trend in diesem Zeitraum weitgehend mit dem Trend von November und Januar, der letztendlich zum Preisverfall auf 60.000 US-Dollar führte.
In der technischen Analyse wird dieses Muster als „Gegentrendkorrektur“ bezeichnet. Solche Bewegungen gelten typischerweise als begrenzte und vorübergehende Aufwärtsbewegungen innerhalb eines Abwärtstrends. Zwischen November und Januar folgte Bitcoin nach dem Rückgang von 100.000 US-Dollar einem schmalen, leicht steigenden Kurs. Obwohl diese Bewegung zunächst eine Erholung signalisierte, stellte sich später heraus, dass es sich tatsächlich um eine kurzfristige Pause im zugrunde liegenden Abwärtstrend handelte.
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Tatsächlich wurde während dieses Prozesses die Unterstützungslinie durchbrochen, und der Preis von Bitcoin fiel rapide von rund 90.000 US-Dollar auf 60.000 US-Dollar.
Ein ähnliches Muster lässt sich heute beobachten. Nach den Tiefständen Anfang Februar bewegt sich Bitcoin erneut in einem engen Kanal, steigt leicht an, jedoch mit geringer Dynamik. Laut Analysten könnte dieses Wachstum eher ein Zeichen von „Ermüdung“ als der Beginn eines starken Trends sein. Langsames und volatiles Wachstum deutet in der Regel darauf hin, dass die Käufer an Stärke verlieren und die Verkäufer die Kontrolle zurückgewinnen könnten.
Andererseits deuten technische Indikatoren darauf hin, dass sich der Markt an einem kritischen Punkt befindet. Ein Durchbruch unter die untere Begrenzung des aktuellen Aufwärtskanals bei rund 65.800 US-Dollar könnte den Abwärtstrend fortsetzen. Steigt der Kurs hingegen über den Kanal, könnte sich der Abwärtstrend abschwächen und die Käufer könnten die Kontrolle zurückgewinnen.
*Dies ist keine Anlageberatung.
