Michael Saylor, Vorsitzender von Strategy, dem größten Unternehmensinhaber von Bitcoin, sagte, die weltweit erste Kryptowährung sei der produktivste Vermögenswert und werde daher immer volatil sein.
Laut Saylor sollte dies nicht als Fehler, sondern als grundlegende Eigenschaft des Vermögenswerts betrachtet werden. Die Möglichkeit, die führende Kryptowährung rund um die Uhr zu handeln, vergrößert lediglich die Bandbreite der Marktpreise.
„Investitionen in Bitcoin erfordern einen Anlagehorizont von vier bis zehn Jahren. Derzeit haben mehr als sechs Milliarden Menschen keinen Zugang zu US-Immobilien als sicheren Hafen. Bitcoin bietet ihnen die Möglichkeit, ihr Vermögen in einem der sichersten Rechtsräume zu verwahren“, betonte der Krypto-Enthusiast.
Saylor merkte an, dass Bitcoin sich von einem Spekulationsinstrument zu einem territorialen Vermögenswert entwickle. Er argumentierte, dass BTC auf derselben Ebene wie die historischen Gebietskäufe der Vereinigten Staaten – Alaska, Texas und Kalifornien – betrachtet werden könne.
Saylor ist überzeugt, dass sich der strategische Wettbewerb heute in den digitalen Raum verlagert. Die nächste Stufe globaler Führung ist mit der Entwicklung künstlicher Intelligenz und der Kontrolle digitaler Vermögenswerte verknüpft. In diesem Paradigma wird Bitcoin nicht nur zu einem Finanzinstrument, sondern zu einem Bestandteil nationaler technologischer Infrastruktur.
Saylor betonte auch die philosophische Dimension von Bitcoin. Seiner Interpretation nach ist es nicht nur ein Vermögenswert, sondern eine Form der digitalen Transformation von Kapital – eine universelle Finanzplattform, mit der Milliarden von Menschen und autonome KI-Agenten interagieren können.
Michael Saylor hatte zuvor erklärt, dass Strategy im Falle eines weiteren Kursverfalls von Bitcoin beabsichtigt, seine Schulden zu refinanzieren, anstatt seine erste Kryptowährung zu verkaufen.
