MicroStrategy plant einen rekordverdächtigen Bitcoin-Kauf im Wert von über 1,25 Milliarden Dollar

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Strategy Inc. (ehemals MicroStrategy) hat signalisiert, dass sie sich auf eine Bitcoin-Übernahme vorbereitet, die den erst letzte Woche abgeschlossenen Deal im Wert von 1,25 Milliarden Dollar in den Schatten stellen würde.

Am 18. Januar veröffentlichte Michael Saylor auf der Social-Media-Plattform X eine Grafik mit der Bildunterschrift „Bigger Orange“. Die meisten Marktanalysten interpretierten dies als Hinweis auf Pläne, seinen kürzlichen Kauf von 13.627 Bitcoins zu übertreffen.

Das Bitcoin-Angebot dürfte auf über 700.000 BTC steigen.

Der vorherige Kauf hatte die Position des Unternehmens als größter institutioneller Inhaber dieses Vermögenswerts bereits gefestigt. Die Umsetzung des neuen Plans wird es MicroStrategy jedoch ermöglichen, die bisherige Halteschwelle von 700.000 BTC zu überschreiten. Dadurch wird die Unternehmens-Treasury gemessen an den Reserven zur drittgrößten der Welt, nur übertroffen vom IBIT ETF von BlackRock und Wallets, die dem Schöpfer des Netzwerks, Satoshi Nakamoto, zugeordnet sind.

Diese aggressiven Maßnahmen erfolgen in einer schwierigen Phase für das Technologieunternehmen. Im vergangenen Jahr ist der Aktienkurs um mehr als 50 % gefallen. Gleichzeitig ist die Differenz zwischen Marktpreis und Nettoinventarwert auf ein Rekordtief gesunken. Folglich ist das traditionelle Arbitragemodell, mit dem Saylor seine Akquisitionen finanzierte, durch den Zufluss institutionellen Kapitals in Bitcoin-ETFs bedroht.

Kapitalbeschaffungstaktiken und die Reaktion des Finanzsektors

Um sein Vermögenswachstum aufrechtzuerhalten, hat das Unternehmen aggressivere Finanzierungsmethoden angewendet. Im vergangenen Jahr nahm MicroStrategy durch die Ausgabe von Stamm- und Vorzugsaktien rund 25 Milliarden US-Dollar ein. Die Wall Street reagiert jedoch zurückhaltend auf diese Kapitalerhöhung. So senkte TD Cowen beispielsweise sein Kursziel für die Aktien des Unternehmens von 500 auf 440 US-Dollar.

Strategie für eine Bitcoin-Kapitalbeschaffung im Jahr 2025. Strategy plant für 2025 eine Bitcoin-Spendenaktion. Quelle: Strategy

Die Analysten der Bank weisen auf einen Rückgang der Bitcoin-Rendite hin. Diese interne Kennzahl misst den Anteil der Kryptowährung pro Aktie eines Unternehmens. Experten betonen, dass die Abhängigkeit von ständigen Wertpapieremissionen zu einer aktiven Verwässerung der Aktionärsanteile führt.

Im Gegenteil, einige Marktbeobachter glauben, dass MicroStrategy eine einzigartige Struktur geschaffen hat, die für traditionelle Finanzinstitute schwer zu kopieren ist. Analyst Shagun Makin merkt an, dass das Unternehmen gelernt hat, Bitcoin auf eine Weise in Anlageprodukte zu integrieren, die traditionellen Banken nicht zur Verfügung steht. Er ist überzeugt, dass der aktuelle Regulierungsdruck eine Reaktion auf die Effektivität dieses Modells ist, nicht auf dessen Schwächen.

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