Die Zahl negativer Kommentare über Bitcoin in den sozialen Medien hat einen Fünf-Wochen-Höchststand erreicht. Laut Analysten der Plattform Santiment könnte dies auf eine mögliche Trendwende hindeuten.
Laut ihren Daten haben die Bedenken in der Krypto-Community zugenommen, während der Optimismus abgenommen hat. Analysten weisen darauf hin, dass solche Phasen häufig einer Preiserholung vorausgehen.
Laut Schätzungen von Santiment kommen in den letzten Tagen auf vier positive Kommentare zu Bitcoin etwa fünf negative. Ein ähnlicher Trend war bereits im Februar zu beobachten.
Experten betonten, dass die Marktstimmung das Anlegerverhalten beeinflusst: Überwiegt die Negativität, so geht sie in der Regel mit der Erwartung eines Rückgangs einher, so steigert ein zunehmender Optimismus die Erwartung steigender Kurse.
Gleichzeitig argumentieren sie, dass sich der Markt für Krypto-Assets oft entgegengesetzt zum Konsens bewegt:
„Die Märkte entwickeln sich tendenziell entgegen den Erwartungen der Mehrheit. Hohe Panikwerte können auf die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Trendwende hindeuten.“
Santiment fügte hinzu, dass die zukünftige Kursentwicklung von Bitcoin von einer Kombination verschiedener Faktoren abhängen wird, darunter makroökonomische Bedingungen, Liquiditätszuflüsse und die regulatorische Agenda. Die Marktstimmung bleibt ein weiterer Indikator für kurzfristige Erwartungen.
Zuvor hatte der Analyst Michael van de Poppe erklärt, die aktuelle Stabilität von Bitcoin könne auf die Bildung einer Grundlage für Wachstum hindeuten.
