
Der Vorsitzende des Strategieausschusses, Michael Saylor, stellte seine sogenannte „digitale Kredittheorie“ vor – einen neuen Finanzansatz, der auf Bitcoin (BTC) basiert.
Laut Saylor basiert das Modell darauf, einen wachsenden Kapitalpool mithilfe von Bitcoin zu schaffen und durch diese Vermögenswerte besicherte Kredite zu vergeben.
Saylor erklärte, der erste Schritt dieses Modells sei die Schaffung eines Kapitalpools, dessen Wert im Laufe der Zeit wachse, und schlug vor, dafür Bitcoin zu verwenden. Sobald ein solcher Kapitalpool geschaffen sei, könne das Unternehmen Kredite vergeben, die durch überschüssiges Eigenkapital besichert seien. Diese Kreditstruktur könne über eines der Produkte des Unternehmens – ein Finanzinstrument namens STRC – bereitgestellt werden.
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In der dritten Phase der Modellentwicklung erklärte Saylor, dass ein Teil des Bitcoin-Kursanstiegs in Bargeld umgewandelt und zur Finanzierung von Dividenden verwendet werden könne. Dies könne durch Direktverkäufe oder Derivate erfolgen. Er argumentierte, dass auch Aktien und Derivatemärkte in diesem Prozess eine Rolle spielen könnten.
Laut Saylor führt diese Struktur zu unterschiedlichen Risiko- und Renditeprofilen für Fremd- und Eigenkapitalinvestoren. Saylor argumentiert, dass Fremdkapitalinvestoren einen stabileren Cashflow und eine relativ geringe Volatilität erzielen, während Eigenkapitalinvestoren im Gegenzug für eine höhere Volatilität ein höheres Renditepotenzial erhalten.
*Dies ist keine Anlageberatung.
