
Der Kryptoanalyst Tony Edward erklärte, dass die jüngste Erholung von Bitcoin möglicherweise nicht auf die Kryptowährung allein beschränkt sei und dass auch bei Altcoins auf dem Markt eine Erholungsrallye beginnen könnte.
Laut Edward verlässt Bitcoin eindeutig den Akkumulationsbereich, und die sich verstärkenden technischen Indikatoren sowohl auf Tages- als auch auf Wochenbasis deuten darauf hin, dass die Aufwärtsbewegung kurzfristig anhalten könnte.
Laut dem Analysten hat sich der Bitcoin-Ausblick im Tageschart deutlich verbessert. Die Tatsache, dass der RSI den überkauften Bereich noch nicht erreicht hat, deutet auf Aufwärtspotenzial hin, während der MACD signalisiert, dass die Käufer die Oberhand gewinnen. Darüber hinaus gilt ein Kursausbruch über die langfristige Akkumulationszone als signifikanter Ausbruch im Aufwärtstrend. Edward ist der Ansicht, dass dieses Muster eine Verschiebung der Marktstimmung zugunsten der Käufer anzeigt.
Auch der Wochenchart zeigt ähnliche positive Signale. Der Umstand, dass der RSI beginnt, sich aus dem überverkauften Bereich zu erholen, und der MACD-Indikator eine nachlassende Stärke der Bären signalisiert, bildet laut Analyst ein Muster, das häufig in der Frühphase von Gegentrend-Rallyes zu beobachten ist. Daher interpretiert Edward die aktuelle Rallye als Erholung innerhalb eines breiter angelegten Bärenmarktes und nicht als nachhaltigen Aufwärtstrend, der neue Höchststände erreichen wird.
Tony Edward argumentierte zudem, dass Bitcoin aufgrund seiner aktuellen Position im Zyklus laut vieler Blockchain-Modelle weiterhin unterbewertet sei. Er wies außerdem auf die zunehmende Korrelation zwischen Bitcoin und Softwareaktien hin, wobei beide Branchen gleichzeitig eine Erholung verzeichnen. Dies wird als Zeichen dafür gewertet, dass die Risikobereitschaft an den Märkten zurückkehren könnte.
In seiner Kurszielanalyse identifizierte Edward die primäre Widerstandszone für Bitcoin im Bereich zwischen 80.000 und 85.000 US-Dollar. Laut dem Analysten könnte der Kurs bei starker Dynamik kurzzeitig auch auf 90.000 US-Dollar steigen. Edward betonte jedoch, dass Anleger vorsichtig bleiben sollten, da es sich bei dieser Bewegung nicht um einen Ausbruch auf ein neues Allzeithoch, sondern vielmehr um eine Erholungsrallye innerhalb eines Bärenmarktes handle. Er ging sogar so weit zu behaupten, dass Bitcoin auf 78.000 bis 85.000 US-Dollar steigen könnte, bevor er wieder auf die 50.000-Dollar-Marke zurückfällt und später einen echten Zyklusboden bildet.
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Einer der wichtigsten Aspekte der Analystenanalyse betraf Altcoins. Laut Edward ist mit einer Erholung der Altcoins parallel zur Bitcoin-Erholung zu rechnen. Hauptgründe hierfür sind der anhaltende überverkaufte Zustand der Altcoins, deutliche Preisnachlässe und die extrem negative Anlegerstimmung am Markt. Diese Bedingungen schaffen laut Analyst ein günstiges Umfeld für einen Kursanstieg.
Edward erklärte, dass sich die Signale für den Altcoin-Markt insgesamt ebenfalls zu verstärken beginnen. Er sagte, der TOTAL3-Chart, der die gesamte Marktkapitalisierung von Krypto-Assets ohne Bitcoin und Ethereum abbildet, zeige, dass die Käufer wieder an Dynamik gewinnen und sich möglicherweise die ersten Phasen einer Rallye abzeichnen.
Ein weiteres positives Signal ist die abnehmende Dominanz von USDT. Laut Analysten ist der Rückgang der Stablecoin-Dominanz ein klassisches Zeichen dafür, dass sich die Liquidität wieder in Richtung Krypto-Assets verlagert. Dies ist eine willkommene Entwicklung in der frühen Phase eines Aufwärtstrends am Markt.
Edward stellte fest, dass die Charts wichtiger Altcoins wie Ethereum und Solana ebenfalls ähnliche Strukturen wie Bitcoin aufweisen und starke Reaktionen sowie verbesserte Momentumindikatoren zeigen. Er argumentierte, dass Altcoins ebenfalls Erholungsrallyes erleben könnten, sollte Bitcoin seinen Kursanstieg in Richtung 80.000–90.000 US-Dollar fortsetzen.
Dies ist keine Anlageberatung.
