
Das Spanische Rote Kreuz (Creu Roja) hat ein neues Hilfsverteilungssystem auf Basis der RedChain-Blockchain eingeführt. Es bietet Spendern Echtzeit-Transparenz, ohne die Identität der Hilfsempfänger preiszugeben.
Laut einer Pressemitteilung zielt die Plattform, die in Partnerschaft mit dem in Barcelona ansässigen Infrastrukturanbieter BLOOCK und dem Spezialisten für Zero-Knowledge-Verifizierung Billions Network entwickelt wurde, darauf ab, „den gesamten Hilfslebenszyklus von der Spende bis zur Auszahlung“ zu digitalisieren.
Die Daten der Begünstigten, einschließlich Namen, Kontaktdaten und Falldetails, werden ausschließlich außerhalb der Blockchain in den Systemen von Creu Roja gespeichert. Die öffentliche Blockchain dient ausschließlich der Verifizierung, der Speicherung von Hashwerten, Zeitstempeln und dem Nachweis der Transaktionsintegrität und wird nicht zur Speicherung personenbezogener Daten verwendet.
Spender und Administratoren können überprüfen, wann und wo Gelder gesendet und ausgegeben wurden, während das System so konzipiert ist, dass keine der beiden Parteien die Identität eines Benutzers aus Netzwerkaufzeichnungen wiederherstellen kann.
Spender können zusammengefasste, nachvollziehbare Informationen darüber einsehen, wie die Gelder verwendet werden, beispielsweise wie viel im Rahmen des Programms ausgezahlt wurde und wann die Zahlungen erfolgten. Die Spender erfahren jedoch niemals, wer die Begünstigten sind oder wie deren persönliche Umstände aussehen, erklärte Creu Roja.
