
Pav Hundal, Analyst bei der australischen Kryptobörse Swyftx, erklärte, dass der aktuelle Preis von Ethereum bereits die meisten makroökonomischen Risiken widerspiegelt, sodass in den kommenden Wochen keine signifikanten Preisänderungen zu erwarten seien.
Seinen Angaben zufolge erholt sich das Vertrauen der Anleger in Ethereum nach der massenhaften Liquidation der Positionen der Händler am 10. und 11. Oktober weiter.
„Im Oktober wurden durch einen massiven Ausverkauf von Vermögenswerten 19 Milliarden Dollar vernichtet, und das Verbrauchervertrauen ist nun auf ein Niveau gesunken, das seit 2022 nicht mehr erreicht wurde“, bemerkte er.
Laut dem Analysten konzentrieren sich die Marktteilnehmer auf die Suche nach neuen Liquiditätsquellen und unterschätzen dabei die aktuelle Stimmungslage der Anleger.
„Für mich ist die Verbraucherstimmung das Hauptthema, das selten diskutiert wird. Mittelfristig wird die Situation mit den Ethereum-Preisen selbst die erfahrensten Investoren auf die Probe stellen“, fügte Hundal hinzu.
Er räumte ein, dass eine längere Seitwärtsbewegung als Filter für den Markt wirken könnte. Ein solches Szenario würde die Widerstandsfähigkeit langfristiger Investoren auf die Probe stellen und zeigen, ob Ethereum zu nachhaltigem Wachstum zurückkehren kann oder bis zum Jahresende in einer Konsolidierungsphase verharrt.
Der Kryptoanalyst Michael van de Poppe wies zuvor auf eine Diskrepanz zwischen dem Ether-Preis und der Netzwerkaktivität hin. Er argumentierte, dass die Transaktionsdynamik die Voraussetzungen für weiteres Wachstum schaffe.
