Ethereum hat seinen maximalen Einsatz erreicht.

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Die Menge an gestaktem Ether hat einen neuen Höchststand erreicht. Laut The Block sind derzeit über 36 Millionen ETH im Wert von 118 Milliarden US-Dollar in der Beacon Chain gesperrt, was fast 30 % des gesamten im Umlauf befindlichen Angebots entspricht.

Der bisherige Höchststand von 29,54 % wurde im Juli 2025 erreicht. Aktuell gibt es rund 900.000 aktive Validatoren auf der Ethereum-Blockchain, wobei sich 2,3 Millionen ETH in der Staking-Warteschlange befinden. Die Auszahlungswarteschlange der Validatoren liegt derweil weiterhin nahe an historischen Tiefständen. Laut Dune ist Lido Finance nach wie vor das liquideste Staking-Protokoll und hält etwa 24 % aller gesperrten Coins.

Die Experten von The Block führten den Anstieg der gestakten Ether-Menge auf den Einfluss großer Unternehmen zurück, die diese Kryptowährung kauften. Einer der aktivsten institutionellen Investoren war BitMine Immersion unter der Leitung von Tom Lee. BitMine baut nicht nur seine Ether-Reserven rasant aus, sondern erhöht auch seinen Einsatz. Das Unternehmen hält 4,17 Millionen ETH, was über 3,45 % des gesamten Umlaufangebots entspricht. Davon sind bereits über 1,25 Millionen ETH gestakt.

Ethereum-basierte Exchange Traded Funds (ETFs) treiben die Entwicklung des Stakings voran, wie The Block berichtete. Kürzlich begann die Investmentfirma Grayscale, Staking-Belohnungen an Käufer ihrer Ethereum-ETFs auszuschütten. Letzte Woche reichte Morgan Stanley bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Antrag auf die Einführung eines Ethereum-Spot-ETFs mit Staking-Funktion ein. Dies deutet darauf hin, dass große Vermögensverwalter Staking als wichtigen Bestandteil von Investitionen in die nach Marktkapitalisierung zweitgrößte Kryptowährung betrachten. Bereits im vergangenen Sommer hatte BlackRock einen Antrag gestellt, Staking für seinen iShares Ethereum Trust (ETHA) Ethereum ETF anzubieten.

Analysten von Santiment berichteten, dass vor wenigen Tagen fast 394.000 neue Adressen im Ethereum-Netzwerk erstellt wurden – die höchste Zahl in der Geschichte der Blockchain. Die Experten führten dies auf mehrere Faktoren zurück: das Fusaka-Upgrade und die rekordverdächtige Aktivität bei Stablecoins.

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