Validatoren wechseln vom nativen ETH-Lockdown zum Restaking
Der Gesamtbetrag des gesperrten Werts in den Ethereum Liquid Restaking-Protokollen hat 30 Milliarden US-Dollar erreicht. Das Wachstum ist auf den Übergang der Validierer vom nativen Staking zu profitableren Instrumenten zurückzuführen, schreibt The Block.
Strategiewechsel
In Zeiten der Marktinstabilität sei natives ETH-Staking die sicherste Option zur Einkommensgenerierung, so Experten. Der Markt stabilisierte sich jedoch und die DeFi-Protokolle zeigten sich widerstandsfähig. Infolgedessen begannen die Teilnehmer, aktiv nach höheren Renditen zu streben.
Durch Liquid Restaking können Benutzer gleichzeitig ETH-Staking-Belohnungen und zusätzliches Einkommen verdienen und gleichzeitig die Liquidität durch Derivat-Token aufrechterhalten, die in anderen DeFi-Anwendungen verwendet werden können.
Kein Aufbruch, sondern Umverteilung
Einige Beobachter werteten den Abzug von Geldern aus dem Staking als negatives Signal. Die Daten zeigen jedoch, dass die Nutzer das Ethereum-Ökosystem nicht verlassen. Sie verteilen ihre Vermögenswerte lediglich in profitablere Instrumente um.
Dies wird durch das Wachstum der führenden Protokolle in diesem Sektor bestätigt. Plattformen wie EtherFi und Eigenpie haben ihren Marktanteil seit Jahresbeginn deutlich gesteigert.
Die Analysten von Block stellten fest, dass der Sektor bis Mitte 2025 ein stetiges Wachstum verzeichnet. Der Trend zeigt, dass Ethereum-Nutzer immer ausgefeiltere Strategien zur Einkommensgenerierung entwickeln.
Zur Erinnerung: Im August verzeichnete Ethereum die längste Warteschlange für die Auszahlung von Staking-Geldern – mehr als 910.000 ETH im Wert von 3,7 Milliarden US-Dollar. Ein Kryptoanalytiker mit dem Spitznamen Bull Theory erklärte, der Anstieg der Anfragen sei auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen.
Analysten warnen vor Risiken für Ethereum-Inhaber
Source: cryptonews.net