Analysten von Charles Schwab schätzen die Volatilität von Bitcoin über einen Zeitraum von fünf Jahren ein.

Аналитики Charles Schwab оценили волатильность биткоина за пять лет

Die aktuelle Volatilität von Bitcoin ist fast halb so hoch wie vor fünf Jahren. Laut Analysten von Charles Schwab wird die historische Volatilität (HV) im Jahr 2025 bei etwa 42 % liegen, verglichen mit 80 % im Jahr 2021.

Im gleichen Zeitraum ging auch die Intraday-Volatilität zurück. Die durchschnittliche Rendite (ATR) halbierte sich nahezu von 6,8 % auf 3,4 %, was auf eine stabilere Preisdynamik hindeutet.

Analysten zufolge ist die historische Volatilität von Bitcoin bereits vergleichbar mit der bestimmter Technologieaktien und in einigen Fällen sogar niedriger. Konkret liegt seine Volatilität unter der von Nvidia (50 %) und Tesla (63 %) und nähert sich der von Silber-Futures (38 %) an.

Eine ähnliche Dynamik lässt sich bei der Analyse von Kursrückgängen beobachten. In den letzten drei Jahren betrug der maximale Kursverlust von Bitcoin etwa 50 %. Zum Vergleich: Tesla-Aktien fielen im selben Zeitraum um bis zu 54 %, während der Kursverlust von Nvidia bis zu 37 % betrug.

„Betrachtet man den Fünfjahreszeitraum, ergibt sich ein anderes Bild. Alle drei Anlageklassen verzeichneten im Bärenmarkt 2022 deutliche Kursverluste, wobei Bitcoin mit einem Rückgang von rund 77 % vom Höchst- zum Tiefststand den stärksten Einbruch erlebte. Zum Vergleich: Die Aktien von Tesla (TSLA) fielen um 74 % und die von Nevada (NVDA) um 66 %“, so Charles Schwab.

Analysten stellten zudem fest, dass der Bitcoin-Kurs Ende 2025 und Anfang 2026 vorübergehend um fast 50 % gefallen ist. Trotz des insgesamt geringeren Volatilitätsrückgangs bleibt die Kryptowährung jedoch anfällig für starke Kursschwankungen. Bitcoin zeigt sich im Vergleich zu anderen Kryptowährungen widerstandsfähiger. Insbesondere Ethereum bleibt volatiler und neigt zu stärkeren Kursrückgängen.

Charles Schwab führt den Rückgang der Volatilität auf die schrittweise Integration von Bitcoin in das traditionelle Finanzsystem und das wachsende Interesse großer Investoren zurück.

Zuvor hatte der Analyst Adam Livingston die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung des Szenarios von 2022 für Bitcoin als gering eingeschätzt und auf eine reifere Marktstruktur hingewiesen.

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