
Arthur Hayes, Mitbegründer und ehemaliger CEO der Kryptobörse BitMEX, erklärte, dass der jüngste Anstieg des Bitcoins über 70.000 US-Dollar kein Signal für eine Umkehr des Abwärtstrends sei und der Preis der führenden Kryptowährung wieder sinken könnte.
Laut Hayes weist Bitcoin weiterhin eine hohe Korrelation mit den Wertpapieren amerikanischer Hightech-Unternehmen auf und ist daher von den Entwicklungen an den Aktienmärkten abhängig.
„Das aktuelle Vermögenswachstum könnte eine kurzfristige Erholung sein, ein sogenannter ‚Dead-Cat-Bounce‘. Der Kryptomarkt ist noch nicht völlig risikofrei. Übereiltes Handeln und übertriebener Optimismus können nur schaden“, erklärte der Unternehmer.
Hayes ist überzeugt, dass die Wertentwicklung der führenden Kryptowährung in den kommenden Monaten maßgeblich von der Geldpolitik der größten Zentralbanken der Welt und der Liquidität auf den globalen Märkten abhängen wird. Laut dem Unternehmer könnten anhaltend hohe Kreditkosten den Kapitalzufluss in Kryptowährungen dämpfen.
Hayes bezeichnet die langfristigen Aussichten für Bitcoin als „nach wie vor günstig“. Das begrenzte Angebot an Kryptowährung und das wachsende Interesse von institutionellen Anlegern legen allmählich den Grundstein für einen neuen Aufwärtstrend.
Zuvor hatte die Ökonomin und Investmentanalystin Lyn Alden erklärt, die Phase des „maximalen Schmerzes“ auf dem Bitcoin-Markt sei vorbei und die führende Kryptowährung befinde sich nun im überverkauften Bereich.
