Bernstein zufolge gibt es keine Hindernisse für ein Wachstum des Bitcoin-Kurses auf 150.000 US-Dollar bis Ende des Jahres.

Препятствий для роста биткоина до $150 000 к концу года нет — Bernstein

Bitcoin wird bis Ende des Jahres 150.000 Dollar erreichen, und die aktuelle Korrektur stellt den schwächsten Abwärtszyklus in der Geschichte der ersten Kryptowährung dar, betonen Analysten des Investmenthauses Bernstein.

In einer Analyse für seine Kunden führte Gautam Chhugani, Leiter des Forschungsteams des Unternehmens, den jüngsten Kursverfall auf eine Vertrauenskrise zurück. Der Experte merkte an, dass keiner der typischen Auslöser für frühere Bitcoin-Kursrückgänge aufgetreten sei. Es gebe keine größeren Störungen, versteckten Schulden oder systembedingten Verstöße. Im Gegenteil, der Bitcoin werde von großen Unternehmen stark unterstützt.

Die Analysten von Bernstein nannten die kryptowährungsfreundliche Haltung von US-Präsident Donald Trump, die erfolgreiche Einführung eines Bitcoin-Spot-ETFs, die zunehmende Beteiligung von Unternehmensfinanzabteilungen und die anhaltende Aktivität großer Vermögensverwalter als Schlüsselfaktoren für weiteres Wachstum. Bernstein hält zudem jegliche Bedenken hinsichtlich fremdfinanzierter Bitcoin-Käufe von Unternehmen und einer möglichen Kapitulation der Miner für übertrieben.

„Große Bitcoin-Inhaber haben ihre Verbindlichkeiten so strukturiert, dass sie auch längere Marktabschwünge überstehen. Strategy beispielsweise müsste seine Bilanz erst dann anpassen, wenn der Kurs auf 8.000 US-Dollar fiele und fünf Jahre lang auf diesem Niveau bliebe. Auch die Miner diversifizieren aktiv ihre Geschäftsfelder, insbesondere indem sie Rechenleistung für KI-Rechenzentren bereitstellen und so den Kostendruck auf die Bitcoin-Produktion verringern“, heißt es im Analystenbericht.

Bernstein räumte zwar die Risiken der Quantencomputerentwicklung ein, sieht Bitcoin aber nicht als einzigartige Schwachstelle, da alle kritischen digitalen Systeme ähnlichen Herausforderungen gegenüberstehen werden. Investmentexperten gehen davon aus, dass alle Systeme, einschließlich Blockchains, gemeinsam auf quantenresistente Standards umsteigen werden. Die Open-Source-Codebasis von Bitcoin und die aktive Beteiligung großer Investoren erhöhen laut Bernstein dessen Anpassungsfähigkeit, vergleichbar mit anderen Finanz- und Regierungssystemen.

Kurz vor dem Kurssturz von Bitcoin auf 60.000 US-Dollar bezeichnete Bernstein diesen Preis als Tiefpunkt für die weltweit führende Kryptowährung.

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