
Bitcoin Depot, einer der größten US-amerikanischen Betreiber von Krypto-Geldautomaten, meldete einen Hackerangriff im Wert von 3,6 Millionen Dollar, bei dem ein Angreifer Zugang zu den internen Systemen erlangte und etwa 50,9 Millionen Bitcoins aus Firmen-Wallets abhob.
Das Unternehmen meldete, dass ein Betrüger am 23. März Zugang zu seinen Bankkontodaten erlangt hatte. Nach Entdeckung des Vorfalls leitete das Unternehmen Gegenmaßnahmen ein, beauftragte externe Cybersicherheitsspezialisten und benachrichtigte die Strafverfolgungsbehörden, wie aus einem Dokument hervorgeht, das der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) vorgelegt wurde.
Bitcoin Depot betonte, dass weder Kundengelder noch personenbezogene Daten betroffen seien und dass externe Experten mit den Ermittlungen beauftragt wurden. Das Unternehmen geht davon aus, dass Versicherungsleistungen den Schaden teilweise decken werden.
In ihrem Jahresbericht vom März wies das Unternehmen außerdem auf „erhebliche Mängel“ in seinen internen Kontrollsystemen hin.
Die Cybersicherheitsexperten von CertiK berichteten bereits zuvor von einem Anstieg der Hackerangriffe in der Kryptoindustrie. Im März wurden 46 Vorfälle mit einem Gesamtschaden von 39,8 Millionen US-Dollar registriert – der höchste Wert seit November 2024.
