
Changpeng Zhao, Mehrheitseigentümer der Kryptobörse Binance, erklärte auf dem DC Blockchain Summit, dass die Kryptoindustrie seit 2014 drei Entwicklungsphasen durchlaufen habe.
Laut Zhao wurde der Kryptomarkt zunächst etwa fünf Jahre lang ignoriert. Darauf folgte eine Phase des Drucks und der Versuche, die Entwicklung der Branche einzuschränken. Nun, so Zhao, befinde sich die Branche in der Adoptionsphase.
Er ist überzeugt, dass die USA bei der Regulierung eine Vorreiterrolle einnehmen und die Signale der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) immer deutlicher werden. Gleichzeitig geht der Kampf um den Status als globales Krypto-Zentrum weiter, trotz der positiveren Haltung der aktuellen Regierung unter Donald Trump.
„Das Problem liegt sowohl in den Gesetzen als auch in der Marktstruktur selbst. Derzeit sind die Handelsgebühren in den USA höher als auf internationalen Plattformen, was die Bedingungen für die Nutzer ungünstiger macht“, sagte Zhao.
Er betonte, dass hohe Liquidität, ein wettbewerbsorientiertes Umfeld und die Fähigkeit, mit anderen Krypto-Zentren zu konkurrieren, für die Stärkung der Position der USA unerlässlich seien. Laut Zhao gewährleistet Wettbewerb den Schutz der Interessen der Nutzer.
„Die USA haben fundamentale Vorteile: Kapital aus dem Silicon Valley, Talente von der Wall Street und eine fortschrittliche Infrastruktur“, fügte der ehemalige CEO von Binance hinzu.
Zhao erklärte außerdem, dass der Prozess der Rückkehr von Unternehmern und Projektentwicklern aus Jurisdiktionen wie den VAE und Hongkong bereits begonnen habe und zu einem Zufluss von Liquidität in die USA führen könnte.
Changpeng Zhao gab zuvor bekannt, dass er im Jahr 2014 eine Wohnung in Shanghai für 900.000 US-Dollar verkaufte und dafür 1.500 BTC zu einem Durchschnittspreis von etwa 600 US-Dollar pro Coin erwarb.
