
Inmitten der Marktinstabilität hat sich das Verhalten von Bitcoin-Investoren verändert, wobei der Anteil der von ihnen gehaltenen Coins laut Analysten der On-Chain-Plattform CryptoQuant wieder zu steigen beginnt.
Laut ihren Daten könnte eine Erhöhung des Bitcoin-Angebots durch langfristige Investoren (LTH) auf eine Änderung des Markttrends hindeuten.
„Das Volumen der ersten Kryptowährung, die an langfristige Anleger fließt, übersteigt mittlerweile das Verkaufsvolumen. Der Indikator hat sich von einem negativen Wert (674.000 BTC Ende November) in den positiven Bereich bewegt. Im Durchschnitt kommen dadurch etwa 308.000 Bitcoins hinzu“, erklärte CryptoQuant.
Dies könnte darauf hindeuten, dass Anleger Bitcoin eher halten als verkaufen. Historisch gesehen gingen solche Dynamiken häufig Preissteigerungen voraus.
Gleichzeitig mahnten Analysten zur Vorsicht. Ähnliche Signale könnten auch in einem Bärenmarkt beobachtet werden, ohne dass daraus ein nachhaltiger Aufwärtstrend entstehe, daher sei es verfrüht, von einer Zyklusumkehr zu sprechen.
Laut CryptoQuant wird die weitere Marktdynamik von externen Faktoren abhängen, darunter die makroökonomische Lage, das Liquiditätsniveau und der Zufluss großen Kapitals.
Zuvor hatte der Analyst Michael van de Poppe erklärt, dass sich die Aufwärtssignale für Bitcoin verstärken und sich einem wichtigen Ausbruchsniveau nähern.
