
Barry Silbert, Gründer und CEO der amerikanischen Risikokapitalholding Digital Currency Group (DCG), erklärte, dass die Idee von Bitcoin als anonymem Vermögenswert endgültig an Relevanz verloren habe.
Laut dem CEO des Investmentunternehmens kann das Bitcoin-Netzwerk dank Analysen von Diensten wie Chainalysis und Elliptic nicht mehr als privat gelten – trotz des eindeutigen Bedarfs an Kryptowährungstransfers ohne staatliche Aufsicht. Dieser Bedarf eröffnet neue Möglichkeiten für Privacy Coins.
„In den nächsten Jahren werden 5–10 % des Kapitals von Bitcoin zu datenschutzorientierten Kryptowährungen wie Zcash wandern. Sofern der US-Dollar nicht zusammenbricht und Bitcoin um das 500-fache an Wert gewinnt, halte ich ein 500-faches Wachstum für Zcash für möglich“, prognostizierte Silbert.
Laut einem Topmanager von DCG stellen Kryptowährungen, die Sender und Empfänger von Transaktionen verschleiern, heute eine „asymmetrische Wette“ dar, ähnlich wie in den Anfängen von Bitcoin. Die Kombination aus begrenztem Angebot, wachsendem Interesse an privaten Überweisungen und relativ geringem Wettbewerb schafft laut dem Leiter der Risikokapital-Holdinggesellschaft einzigartige Marktchancen für diese Anlageklasse.
Die Ökonomin Noelle Acheson erklärte zuvor, dass Bitcoin keine Kryptowährung mehr sei, sondern ein Makro-Asset, das große Investoren zunehmend als gängiges Instrument zur Auffüllung ihrer Portfolios in Betracht zögen.
