
Patrick Witt, Geschäftsführer des Digital Asset Council des Weißen Hauses, dementierte Berichte, wonach 57,5 Bitcoins, die aus der Samourai Wallet beschlagnahmt worden waren, verkauft worden seien.
Laut Witt haben die Samourai-Wallet-Mitbegründer Keonne Rodriguez und William Hill im Rahmen einer Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft freiwillig 57,5 BTC an die US-Behörden übergeben. Alle Bitcoins werden in eine strategische Krypto-Reserve eingezahlt.
Laut Witt entstanden Gerüchte, dass die Bitcoins auf dem Markt verkauft worden seien, weil der Text des Transaktionsdokuments eine Klausel über die Vereinbarung der Angeklagten zur Liquidierung der Kryptowährung enthielt.
Der Vorsitzende des Digital Assets Council stellte klar, dass er eine Anfrage an das US-Justizministerium bezüglich der beschlagnahmten Bitcoins gestellt und die Bestätigung erhalten habe, dass die Vermögenswerte unversehrt seien.
Was die „Liquidationsklausel“ in den Gerichtsvereinbarungen betrifft, so handelt es sich lediglich um eine Formalität, die es dem Staat ermöglicht, das beschlagnahmte Vermögen zu verwalten, schloss Witt.
Zuvor hatte ein New Yorker Gericht zwei Entwickler der Bitcoin-Wallet Samourai Wallet wegen des Betriebs eines Kryptowährungs-Mixing-Dienstes zu Haftstrafen verurteilt. Keonn Rodriguez erhielt fünf Jahre, William Hill vier Jahre.
