
Bitcoin stieg kurzzeitig über 92.000 US-Dollar, konnte die Gewinne aber nicht halten. Laut Analysten von QCP Capital wurde der Rückgang durch den Abbau von Marktpositionen durch Privatanleger verursacht.
Laut ihren Aussagen wiederholt sich die aktuelle Situation am Kryptomarkt und ähnelt der Dynamik vom Oktober des letzten Jahres. Investoren und Händler verschieben ihre Erwartungen an einen Bitcoin-Ausbruch auf einen späteren Zeitpunkt.
„Bitcoin-Verkäufe sind zwar weniger konzentriert als in den Vorwochen, bleiben aber ein anhaltender Trend. In Verbindung mit der zunehmenden makroökonomischen Volatilität erscheint die relative Attraktivität von Kryptowährungen immer schwächer, insbesondere vor dem Hintergrund robuster Edelmetall- und Aktienmärkte“, betonte QCP Capital.
Experten erwarten zudem in den nächsten Tagen eine erhöhte Volatilität, die unter anderem durch die bevorstehende Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA am 14. Januar über die von Donald Trump gegen andere Länder verhängten Zölle bedingt sein wird.
Signifikante Kursänderungen beim Bitcoin werden in naher Zukunft nicht erwartet. Die Situation dürfte sich im Februar/März ändern. Sollte die Kryptowährung die Marke von 100.000 US-Dollar überschreiten, könnte dies laut Analysten einen Aufwärtstrend einleiten.
Zuvor hatte Charles Hoskinson, Gründer des Cardano-Blockchain-Projekts, erklärt, dass der Preis der ersten Kryptowährung bis Mitte des Jahres ein neues historisches Maximum von 250.000 US-Dollar erreichen könnte.
