
Laut Analysten der On-Chain-Plattform Santiment könnte die US-Notenbank Federal Reserve in der zweiten Jahreshälfte ihren Leitzins dreimal senken, was das Wachstum von Bitcoin und Altcoins beschleunigen würde.
Nach Einschätzung des Unternehmens weist die erste Kryptowährung eine Korrelation mit dem S&P 500 Index auf: Digitale Vermögenswerte steigen typischerweise im Preis in Zeiten einer lockeren Geldpolitik und fallen im Preis, wenn die Zinsen steigen.
„Während Bitcoin stagniert, zeigen die traditionellen Märkte Stabilität. Sollten wieder Kapitalzuflüsse in den Bitcoin fließen, könnte er seine Kursbewegung, den Aktien großer Unternehmen folgend, wieder aufnehmen“, so die Analysten.
Eine Lockerung der Geldpolitik könnte die Voraussetzungen für einen Aufwärtstrend schaffen und die Kluft zwischen Kryptowährungen und dem Aktienmarkt verringern. In diesem Fall könnten Großinvestoren ihre Positionen vor Privatanlegern ausbauen und so die Preiserholung beschleunigen.

Solange von der US-Notenbank keine klaren Signale ausgehen, werden Kryptowährungen nach Einschätzung von Experten wahrscheinlich weiterhin in einer engen Spanne gehandelt und hinter traditionellen Finanzinstrumenten zurückbleiben.
Zuvor hatten Experten des Handelsunternehmens Wintermute erklärt, dass Deglobalisierung und Stagflation auch in diesem Jahr wichtige makroökonomische Faktoren für den Kryptomarkt darstellen.
