
Axel Adler Jr., ein Experte der On-Chain-Plattform CryptoQuant, erklärte, dass der im Oktober begonnene Abwärtszyklus des Bitcoin erst im Jahr 2027 enden werde.
Der Experte verwies auf den technischen Indikator „Entity-Adjusted Liveliness“, der die Aktivität von Wallets und Adressen bei der Nutzung der Kryptowährung anzeigt. Der Indikator erreichte im Dezember einen Höchststand von 0,02676 und ist seitdem wieder gefallen.
„Historisch gesehen leiten solche Trendumkehrungen eine Phase der Vermögensakkumulation ein, die 1,1 bis 2,5 Jahre dauert. Die erste Phase war typisch für den Bärenmarkt von 2020, die zweite für den Zeitraum 2022–2024. Beide begannen, wie die aktuelle, mit einer Trendumkehr und einem stetigen Rückgang der unternehmensbereinigten Vitalität“, erklärte der Analyst.
Sollte sich das historische Muster wiederholen, könnte die aktuelle Phase der BTC-Akkumulation mindestens bis Ende 2026 andauern. Ein realistischerer Zeitrahmen sei Mitte 2027, präzisierte der On-Chain-Experte seine Prognose.

Gleichzeitig könnte die Nachfrage von ETF-Emittenten und großen Unternehmen die Dauer des Abwärtstrends verkürzen und das Ausmaß der Bitcoin-Marktkorrektur begrenzen, schlug ein Experte von CryptoQuant vor.
Zuvor hatten Analysten des digitalen Vermögensverwalters WisdomTree erklärt, dass sich das zyklische Wachstums- und Rückgangsmuster von Bitcoin abschwäche und dass institutionelle Anleger in den kommenden Jahren eine Schlüsselrolle auf dem Kryptomarkt spielen werden.
