
Mit der Entwicklung von Blockchain-basierten Tracking-Systemen droht Bitcoin, das einst für illegale Aktivitäten genutzt wurde, aus dem globalen Finanzsystem ausgeschlossen zu werden. Diese Ansicht äußerte Gary Cardone, Krypto-Investor, Millionär, Gründer des Blockchain-Unternehmens Card1Ventures und Mitinvestor von Node40, in seinem Livestream.
Der Geschäftsmann argumentiert, dass alle Bitcoins traditionell als gleichwertig gelten, also 1 BTC = 1 BTC. Durch verschärfte Regulierungen könnte sich diese Gleichung ändern, wodurch manche Bitcoins an Wert verlieren könnten. Grund dafür sei die Entwicklung von Systemen zur Nachverfolgung von Blockchain-Transaktionen. Sogenannte „schmutzige Bitcoins“, die mit illegalen Aktivitäten in Verbindung stehen (beispielsweise solche, die durch die Wallets krimineller Organisationen oder sanktionierter Länder flossen oder an Hackerangriffen beteiligt waren), würden bereits von Börsen auf die schwarze Liste gesetzt und seien somit unangreifbar, so Cardone.
Die Situation hat sich durch den Markteintritt großer Konzerne wie BlackRock und Fidelity verschärft. Für diese Unternehmen ist es entscheidend, die Herkunft von Vermögenswerten zu kennen, gesetzliche Vorgaben einzuhalten und Verbindungen zu „Unternehmen unbekannter Herkunft“ zu vermeiden, so der Gründer von Card1Ventures.
„Die Zeiten, in denen Anleger auf die Anonymität von Bitcoin vertrauten, sind vorbei. Trotz des scheinbaren Datenschutzes zeichnet die Blockchain alles auf. Heute kommt es nicht mehr darauf an, wo sich ein Vermögenswert befindet, sondern woher er stammt“, erklärte Cardone.
Der Millionär prognostiziert, dass in Zukunft ein duales Preissystem entstehen könnte, bei dem neu geschürfte „saubere Bitcoin“ oder „saubere Bitcoin“ mit transparenter Transaktionshistorie zu einem höheren Preis gehandelt werden, während „schmutzige Bitcoin“ zu einem niedrigeren Preis gehandelt werden oder sogar blockiert werden, wenn man versucht, sie von zentralisierten Börsen abzuheben, und nur noch auf Graumärkten zirkulieren.
Vor einem Jahr gab Cardone bekannt, dass er alle seine XRP-Coins verkauft habe, weil er keine „Vermögenswerte mit intransparenter Angebots- und Nachfragedynamik“ in seinem Anlageportfolio halten wolle.
