
David Solomon, CEO von Goldman Sachs, einer der größten Investmentbanken der Wall Street, gab auf dem World Liberty Forum in Florida bekannt, dass er eine kleine Menge Bitcoin besitzt.
Er gab weder die Höhe seiner Investition noch die Dauer seiner Beteiligung bekannt und merkte lediglich an, dass es sich um eine „sehr begrenzte“ Anzahl von Coins handele. Solomon beschrieb sich selbst als Beobachter, der die Entwicklung des Kryptomarktes und dessen Wechselwirkungen mit dem traditionellen Finanzsektor verfolgt.
Trotz der begrenzten persönlichen Investitionen des Bankchefs hat Goldman Sachs erheblich in Kryptowährungs-ETFs investiert. Bis Ende 2025 hatte die Bank über eine Milliarde US-Dollar in den iShares Bitcoin Trust von BlackRock sowie rund 260 Millionen US-Dollar in ETFs investiert, die an die Kryptowährungen Solana und XRP gekoppelt sind.
Solomon merkte an, dass die Bank digitalen Vermögenswerten gegenüber zwar vorsichtig sei, sie aber als integralen Bestandteil des Finanzsystems betrachte. Er betonte, dass Banken und Krypto-Unternehmen keine Konkurrenten seien, auch wenn Meinungsverschiedenheiten möglich seien.
Er ging auch auf die Regulierung von Kryptowährungen ein. Laut Solomon war die Regulierung von Kryptowährungen in den USA in den fünf Jahren vor der Trump-Administration übermäßig restriktiv. Nach Trumps Rückkehr an die Macht wurde das regulatorische Umfeld kryptofreundlicher, was seiner Meinung nach zum Wachstum von Bitcoin beitrug.
Aktuell stagniert die führende Kryptowährung und notiert bei rund 67.000 US-Dollar – fast 50 % unter dem Allzeithoch von 126.000 US-Dollar, das im Oktober letzten Jahres erreicht wurde.
Solomon hatte sich zuvor skeptischer gegenüber Kryptowährungen geäußert. Im Jahr 2025 bezeichnete er Bitcoin als spekulatives Anlagegut, das selbst bei Erreichen neuer Preisrekorde keine Bedrohung für den US-Dollar darstelle.
